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Übersicht aller bisher versendeten Newsletter:

VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 14.2. 2017

Fleisch: Wo Schweiz drauf steht, ist nicht mehr viel Schweiz drin

Die Hälfte der Schweizer Fleischproduktion basiert auf importierten Futtermitteln. Bei „Schweizer“ Poulets sind es gar über 70%. Die Konsumenten werden darüber im Dunkeln gelassen. Das Nachsehen haben diejenigen Produzenten, die tatsächlich Schweizer Fleisch produzieren. Und die Umwelt. Vision Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema befasst und fordert die Politik zum Handeln auf.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 17.12. 2016

Christbäume: Ist regional produziert auch nachhaltig?

Der Anteil an Schweizer Weihnachtsbäumen nimmt zu. Doch Schweizer Herkunft ist nicht immer auch eine ökologische Produktion. Ein Projekt von Vision Landwirtschaft und Coop zeigt, wie sich beides verbinden lässt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 11.11. 2016

Landwirtschaftliche Wertschöpfung rutscht noch weiter in den roten Bereich

Die Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft bildet im weltweiten Vergleich ein Schlusslicht. Gemäss Zahlen im neuen Agrarbericht hat sie 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 15% auf 1,8 Milliarden Franken abgenommen. Doch die Zahlen des Bundes zeigen nur einen Teil der Realität, da sie die Preisstützung als Wertschöpfung verbuchen. Vision Landwirtschaft hat die tatsächliche Wertschöpfung berechnet. Diese hat sich weiter verschlechtert von minus 1,5 Milliarden Franken im Jahr 2014 auf neu minus 2,3 Milliarden Franken. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 26.10. 2016

Die Schweizer Landwirtschaft braucht einen mutigen Aktionsplan Pestizide

Diese Woche endet die Anhörungsfrist zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutzmittel (NAP). Vision Landwirtschaft unterstützt die Ausarbeitung eines Aktionsplans und insbesondere den vom Bund formulierten Anspruch, die vorhandenen Verbesserungsmöglichkeiten konsequent zu nutzen und damit sicherzustellen, dass Pestizide "so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig" eingesetzt werden. Von diesem Auftrag und Ziel ist der vorliegende NAP-Entwurf des Bundes allerdings noch weit entfernt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 25.8. 2016

Schweizer Milchproduktion: 160 Mio. Franken mehr Einkommen mit Weide- statt Hochleistungsstrategie

Die Milchbauern in der Schweiz leiden unter dem Milchpreiszerfall als Folge der Überproduktion. Angesichts der Fixierung auf einen besseren Milchpreis geht leicht vergessen, dass die Kostenseite für das Einkommen ebenso ausschlaggebend ist. Die in der Schweiz dominierende Hochleistungsstrategie der Milchwirtschaftsbetriebe schneidet dabei schlecht ab. Deutlich kostengünstiger ist die graslandbasierte, weideorientierte Milchproduktion. Würde ihr Potenzial konsequenter genutzt, könnten die Produzenten mindestens 160 Millionen Franken mehr verdienen – bei gleichzeitig deutlich besserer Ökobilanz, einer Entlastung des Milchmarktes und höherem Tierwohl. Dies zeigen Zahlen des neuesten Faktenblattes von Vision Landwirtschaft. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 31.5. 2016

Wo die wirksamen Hebel zur Sicherung der Ernährung liegen

Um die Ernährung der Menschheit zu sichern, so die weit verbreitete These, müssen zwingend die landwirtschaftlichen Erträge gesteigert werden. Bei genauer Betrachtung der komplexen Zusammenhänge zeigt sich aber, dass eine weitere Produktionsintensivierung für Länder mit einer „high-input"-Landwirtschaft die ineffizienteste und schädlichste Strategie zur Sicherung der Ernährung ist.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 25.5. 2016

Pestizid-Reduktionsplan Schweiz: Breites Bündnis für eine starke Reduktion des hohen Pestizideinsatzes in der Schweiz

In der Schweiz werden deutlich mehr Pestizide verwendet als nötig. Der Pestizideinsatz liesse sich bis 2020 um über 50% reduzieren. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Pestizid-Reduktionsplan von Vision Landwirtschaft hervor, dessen Forderungen von einem breiten Bündnis aus Landwirtschafts-, Trinkwasserversorger-, Gewässerschutz-, Umwelt-, Gesundheits- und Konsumentenkreisen mitgetragen werden. Der Pestizid-Reduktionsplan zeigt machbare Alternativen zur heutigen Verwendung von Pestiziden auf und ergänzt damit den Aktionsplan Pflanzenschutzmittel, den der Bundesrat in den nächsten Wochen in die Vernehmlassung senden wird.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 31.3. 2016

Negative Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft

Wie hoch ist die Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft? Sie wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundes mit 2,2 Milliarden Franken angegeben. Doch die Zahl ist irreführend und verwischt die reale wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft, weil weder der Grenzschutz noch die erbrachten gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft mitberücksichtigt sind. Eine neue Studie zeigt, wie eine realitätsbezogene Berechnung, basierend auf Zahlen von Bund und OECD, aussehen müsste. Die Differenz zu den offiziellen Zahlen beträgt über 3 Milliarden Franken.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 8.3. 2016

Ernährungssicherheitsinitiative: dreiste Mogelpackung

Warum der Schweizer Bauernverband eine Initiative lanciert und nicht sagen will, was er damit bezweckt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 17.2. 2016

Landwirtschaftlicher Zahlungsrahmen 2018-21 braucht Korrekturen

Mit den landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen steuert der Bund die Grobverteilung der Agrarausgaben. Am 18. Februar endet die Vernehmlassungsfrist zu den Zahlungsrahmen 2018-21. Vision Landwirtschaft lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Kürzung bei den leistungsorientierten Direktzahlungen strikte ab und fordert stattdessen eine Kürzung und weitgehende Umlagerung der ineffizienten und kontraproduktiven „Versorgungssicherheitsbeiträge“.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.1. 2016

Aussaat von Know-how

Eine nachhaltige Bewirtschaftung des Bodens ist möglich – und Bäuerinnen und Bauern, die dies versuchen, sind nicht allein bei ihrer Suche nach realisierbaren Möglichkeiten. Das ist die Botschaft von Pissenlit („Löwenzahn“). Um sie mit konkretem Inhalt zu füllen, gingen die vier Mitglieder des Vereins auf die Waadtländer Bauern zu und fragten sie nach ihrer landwirtschaftlichen Praxis, nach ihren Motivationen und Anliegen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 27.11. 2015

Versorgungssicherheit: Nicht mehr, sondern weniger, dafür nachhaltigere Produktion ist gefragt

Möglichst viel zu produzieren ist zum wichtigsten Ziel einiger bäuerlicher Organisationen geworden. Begründet wird es mit der Versorgungssicherheit. Szenarienrechnungen von Vision Landwirtschaft zeigen: Damit wird die Versorgungssicherheit nicht erhöht sondern geschwächt. Selbst mit einer Minderproduktion von 10-20% wäre die Schweiz gerüstet, sich in Krisenzeiten selber ernähren zu können.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 12.10. 2015

Die Wahlen entscheiden auch über die Agrarpolitik

Gemäss einer kürzlich erschienen Umfrage erwartet die Schweizer Bevölkerung, dass die Schweizer Landwirtschaft den eingeschlagenen Weg der Agrarreform 2014-17 zu mehr Nachhaltigkeit weitergeht. In diesen Wochen wählt das Volk ein neues Parlament. Damit werden auch die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik gestellt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 16.6. 2015

Beteiligungszahlen Agrarpolitik 2014-17: Hohe Akzeptanz bei den Bauern – Bremsmanöver beim Bundesamt für Landwirtschaft

Die neuen Leistungsprogramme der AP 2014-17 sind bei den Landwirten gut angekommen - besser als vom Bund erwartet worden ist. Dies zeigen die aktuell präsentierten Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Doch nun will das BLW den von ihm selber eingeleiteten Wandel teilweise schon wieder rückgängig machen. Die Biodiversitätsbeiträge sollen massiv gekürzt werden.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.6. 2015

Miguel Altieris Agrarökologie als Inspiration für einen Health Check der Schweizer Landwirtschaft

Agrarökologie ist mehr als nur eine Wissenschaft. Sie ist zu einer sozialen Bewegung geworden, die vor allem in Amerika und in Entwicklungsländern an Einfluss gewinnt. Miguel Altieri, Professor in Berkeley (USA) und weltweit bekannter Pionier der Agrarökologie, tritt dieser Tage auf zwei Konferenzen in der Schweiz auf. Was bedeuten die hierzulande wenig bekannten Konzepte für die Schweizer Landwirtschaft? Die Antworten müssten aufrütteln. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.3. 2015

Hofportrait: "Bio+"-Gemüsebaubetrieb Birchhof

Bio mag immer "konventioneller" werden. Aber Bio wird auch vielfältiger. Immer mehr Biobetriebe gehen heute weit über die Anforderungen des "gewöhnlichen" Biolandbaus hinaus. Wohin das führen kann, zeigt der Gemüsebaubetrieb von Roger Gündel. Seine Form von Landwirtschaft unterscheidet sich mehr vom Biolandbau als Bio von der konventionellen Anbauweise. Sein "Bio+" zeigt eindrücklich, welches Potenzial in einer natur- und standortgemässen Landwirtschaft steckt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 14.1. 2015

Bundesrat lanciert Gezerre um Agrarpolitik neu

Bereits vier Landwirtschaftsinitiativen sind lanciert. Und nun will also auch noch der Bundesrat die Verfassung ändern. Damit ist das Gezerre um die Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik – bereits ein Jahr nach Einführung der neuen AP 2014-17 definitiv neu lanciert. Nicht sachliche Gründe, sondern verbandspolitische und wahltaktische Überlegungen stehen dahinter.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 17.11. 2014

Blick nach Vorne statt Jammertal

Kaum liegen die ersten Direktzahlungsabrechnungen der Landwirtschaftsbetriebe vor, werden sie gleich für politische Zwecke instrumentalisiert. Mit irreführenden Zahlen von Einzelfällen wollen einige bäuerliche Kreise zeigen, wie "katastrophal" sich das neue Direktzahlungssystem auswirke. Doch eine seriöse Übersicht wird nicht vor Anfangs Februar 2015 vorliegen. Was es jetzt braucht ist nicht eine Neulancierung des politischen Seilziehens, sondern ein konstruktiver Blick nach vorne. Im Zentrum muss die Unterstützung der Bauern und Bäuerinnen bei der Umsetzung der neuen Programme stehen. Denn sie sind es, die eine nachhaltigere, wirtschaftlichere Landwirtschaft erst möglich machen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 8.9. 2014

Tiermast mit importiertem Futter gehört in die Industrie- und nicht in die Landwirtschaftszone

Die Förderung der teilweise oder ganz bodenunabhängigen, nicht standortgemässen Tierproduktion durch Bund und Kantone steht in mehrfachem Widerspruch zu übergeordneten politischen und gesetzlichen Vorgaben – so zur Raumplanung, zu den Umweltzielen Landwirtschaft, aber auch zu den landwirtschaftlichen Verfassungszielen einer nachhaltigen, bäuerlichen Produktion. Der Boom neuer Stallbauten ohne genügende betriebliche Futterbasis darf nicht weiter mit Steuergeldern und Privilegien gefördert werden.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 7.7. 2014

"Blühstreifen" als neues Ökoelement für die Schweizer Landwirtschaft? Wirtschaftliche Interessen mit grünem Deckmantel

Selten sind sich die Experten so einig: Die vom Bundesamt für Landwirtschaft vorgeschlagenen "Blühstreifen" als neues Element für den ökologischen Ausgleich schaden der Artenvielfalt im Ackerbaugebiet mehr als dass sie ihr nützen. Dennoch hält der Bund an den Blühstreifen fest. Hintergründe eines Schildbürgerstreichs.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.4. 2014

Hofportrait: Sich von der Agroindustrie und den Direktzahlungen befreien

Christophe Viret bewirtschaftet 45 ha Ackerbau und Wiesland oberhalb von Morges am Genfersee. Vor 20 Jahren einer der ersten, die auf pfluglose Bodenbearbeitung umstellten, praktiziert er heute diese anspruchsvolle Methode selbst mit Bio-Label erfolgreich. Dank tieferen Kosten und im Verbund mit weiteren innovativen Schritte konnte er seinen Hof aus der Schuldenfalle befreien und so die einst schmerzlich verlorene Autonomie wieder zurückgewinnen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 11.2. 2014

SBV-Initiative für Ernährungssicherheit – heisse Luft oder Mogelpackung?

Der Schweizer Bauernverband (SBV) startet heute mit der Unterschriftensammlung für seine "Volksinitiative für Ernährungssicherheit". Damit will er "die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit vielfältigen, einheimischen Nahrungsmitteln langfristig erhalten". Genau das will die Verfassung und Politik schon heute. Was also bezweckt der SBV mit seiner Initiative?

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2013

Verordnungen zur Agrarpolitik 2014-17 verabschiedet – Zeit für einen Rück- und Ausblick auf die Rolle von Vision Landwirtschaft im Reformprozess

Vision Landwirtschaft (VL) hat die neue Agrarpolitik entscheidend beeinflusst. Viele der Neuerungen gehen direkt oder indirekt auf die Denkwerkstatt zurück. Ein neu aufgebautes, gut funktionierenden Netzwerk und die immer wieder taktgebende inhaltliche Grundlagenarbeit von VL verhalfen vielen Reformvorschlägen im Parlament auch gegen massiven Widerstand konservativer Kreise zum Durchbruch. Bei aller Freude über das Erreichte: Die AP 2014-17 ist erst ein Schritt in Richtung einer ressourcenschonenden Landwirtschaft und einer effizienten, zielorientierten Agrarpolitik.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.9. 2013

Pestizide : Französische Bauern lösen Bewusstseinswandel aus

Die Landwirtschaft ist stolz über ihre immer höheren Erträge und ihre Rolle als Ernährerin der Menschheit. Ohne synthetische Pestizide wäre das heutige Produktionsniveau der konventionellen Landwirtschaft undenkbar. Doch die Schattenseiten des enormen und weiter ansteigenden Pestizidverbrauchs treten nicht nur mit den Umweltschäden, sondern auch mit Gesundheitsproblemen zunehmend ins öffentliche und politische Bewusstsein, zumindest im Ausland. In Frankreich haben Bauern eine bemerkenswerte Debatte ausgelöst.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.6. 2013

Verordnungsentwürfe Agrarpolitik 2014-17: Inakzeptable Verwässerungen über die Hintertür

Die Verordnungen, zu denen die Anhörung Ende Juni 2013 abläuft, bringen zwar viele Verbesserungen gegenüber heute, halten insgesamt aber nicht, was die bundesrätliche Botschaft und auf deren Basis das Parlament versprochen haben. Verlierer sind das Berggebiet, die Umwelt, die Wertschöpfung und das Einkommen der Landwirtschaft. Vision Landwirtschaft fordert substantielle Korrekturen. Die AP 2014-17 mit einem Referendum zu bekämpfen, lehnen wir aber trotz unserer Kritik entschieden ab.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.3. 2013

Milchviehzucht – mit Vollgas in die falsche Richtung

Es sind zwar immer noch Bauern, welche die besten und schönsten Kühe im Ring inter- nationaler Viehschauen stolz präsentieren. Und es sind immer noch Bauern, in deren Ställe die Spitzentiere stehen. Doch die treibende Kraft hinter der Entwicklung zu immer extremeren Milchleistungen hat kaum mehr etwas mit bodenständiger Landwirtschaft zu tun, viel aber mit Industrie und Profit. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.12. 2012

Reform der Agrarpolitik in grossen Zügen unter Dach und Fach

Das Aufatmen an diesem sonnigen Wintertag war gross. Noch vor einem Monat hat die vorberatende Ständeratskommission einige zentrale Stellschrauben der Agrarreform überraschend zurückgedreht. Im Plenum aber hielt die Kleine Kammer am gestrigen 12. Dezember dem Reformkurs des Bundesrates die Stange und machte sogar einige Bremsmanöver des Nationalrates rückgängig. Damit sind die Reformschritte der nächsten Vierjahresperiode in den grossen Zügen unter Dach. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.9. 2012

Agrarpolitik: Reformkurs setzt sich durch

Nach der Wirtschaftskommission des Nationalrates hat am 26. September auch das Plenum des Nationalrats den Reformkurs des Bundesrates bestätigt – trotz massivem Lobbying des Schweizer Bauernverbandes (SBV), mit welchem dieser die Vorlage zu verwässern oder ganz zu bodigen versuchte. Der Nichteintretens- und Rückweisungs- antrag wurde haushoch verworfen. Auch der Versuch einer Wiedereinführung der Tierbeiträge und einer Abschaffung der Landschaftsqualitätsbeiträge, für welche der SBV sein ganzes Gewicht in die Waagschale warf, scheiterten unerwartet deutlich. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.7. 2012

Reform der Agrarpolitik: Das Lobbying des Bauernverbandes bringt die Bauern um Einkommen und Wertschöpfung

Mit allen Registern lobbyiert der Schweizerische Bauernverband (SBV) für eine Verwässerung der Agrarreform. Gemäss einer Studie des Bundes, welche die NZZ am Sonntag publik gemacht hatte, legt der SBV damit den eigenen Mitgliedern ein Ei: Ausgerechnet die Bauernverbands-Variante schneidet hinsichtlich Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft und zugleich auch für die Umwelt am schlechtesten ab. Das beste Resultat erreicht die Variante, die sich stärker an ökologischen Zielen orientiert und auf eine konsequente Reform zielt, während der Kompromissvorschlag des Bundes bezüglich Einkommen und Umwelt in der Mitte liegt. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.6. 2012

Betriebe in Erschwernislagen brauchen eine bessere Unterstützung durch die Agrarpolitik

Bereits heute gibt es Direktzahlungen, welche die erhöhten Erschwernisse im Berggebiet ausgleichen sollen. Ein kleiner Teil davon ist an die Hangneigung gebunden (die sog. „Hangbeiträge“), über drei Viertel bzw. 354 Millionen Franken pro Jahr dagegen hängen von der Anzahl gehaltener Tiere und der Höhenzone ab („TEP-Beiträge“): Je höher ein Betrieb liegt und je mehr Vieh er hält, desto mehr Erschwernisbeiträge erhält er. Doch die TEP-Beiträge haben zwei grosse Nachteile. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.4. 2012

Die Bauern sollen’s richten

Die Landwirtschaft wird für viele Umweltprobleme und den dramatischen Zusammen- bruch der Biodiversität verantwortlich gemacht. Doch mit dieser Schuldzuweisung macht es sich die Gesellschaft zu einfach. Ein Blick zurück zeigt, warum die Landwirtschaft in ihre Rolle geraten ist – und wie sie sich daraus wieder befreien könnte. Gedanken aus den Bündner Bergen. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.2. 2012

Direktzahlungsreform mit starker Schlagseite Richtung Etikettenschwindel

Mit einer Reform des Direktzahlungssystems soll die ungenügende Effizienz der Agrar- politik verbessert werden. Das vom Bundesrat jetzt verabschiedete Konzept stimmt, bei der Mittelverteilung aber ist er dem Druck von Agrarindustrie und Bauernverband weitgehend erlegen. Die Reform droht so zur Farce zu werden. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.11. 2011

Modellrechnung zeigt: Bundesrätlicher Vorschlag erfüllt Reformziele noch nicht

Mit dem Reformprojekt Agrarpolitik 2014–17 sollen wichtige Schwachstellen des heutigen Direktzahlungssystems behoben werden. Die Vorschläge des Bundesrates bringen zwar einige Verbesserungen. Das Optimierungspotenzial zugunsten der Landwirtschaft und der Umwelt wird aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Dies zeigen neue Modellrechnungen, welche die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope in Tänikon im Auftrag der Denkwerkstatt “Vision Landwirtschaft” durchgeführt hat. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2011

Naturnahe Milchproduktion ist wirtschaftlicher

Die Milch stammt nicht aus dem Supermarkt, sondern noch immer von der Kuh. Und die vollbringt ihre Produktion in einem wunderbar anmutenden, extrem komplexen organi- schen Prozess. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.8. 2011

Pestizide schädigen Umwelt und gefährden Vertrauen in die Landwirtschaft

Gleich drei aktuelle Meldungen zeigen ein bedenkliches Ausmass eines unsachgemässen Pestizideinsatzes in der Schweizer Landwirtschaft. Schäden für Umwelt und Gesundheit und zunehmend auch für das Image der Landwirtschaft sind die Folge. Vision Landwirtschaft for- dert ein rasches Handeln des Bundes. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.7. 2011

Edinburgher Erklärung fordert Halbierung des Fleischkonsums

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist nicht ohne den nachhaltigen Konsumenten mög- lich. Ein Schlüsselfaktor ist dabei unser Fleischkonsum. Eine Reduktion um die Hälf- te würde zahlreiche Umweltprobleme der Landwirtschaft auf einen Schlag lösen. Genau dies forderten Wissenschafter an einer internationalen Konferenz. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.5. 2011

Reform des Direktzahlungssystems: Vorschlag des Bundesrates erfüllt den Verfassungsauftrag noch nicht

Ja zur nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft, ja zur Leistungsorientierung der Direktzahlungen ohne Wenn und Aber: Das vom Bundesrat im Bericht vom 6. Mai 2009 vorgestellte Konzept zur Agrarreform stimmt und erfüllte den parlamentarischen Auftrag. Die geforderte transparente Ausrichtung der Agrarpolitik auf die Verfassungsziele ist überfällig. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.3. 2011

Reform des Direktzahlungssystems: Gutes Konzept, mutlose Umsetzung

Der Bundesrat erhielt vom Parlament den Auftrag, den ungenügenden Leistungsausweis der Agrarpolitik mit einer Reform des Direktzahlungssystems zu verbessern. Nun hat er aufgezeigt, wie dies konkret geschehen soll. Auf halbem Weg hat ihn der Mut verlassen. Vertiefende Infor- mationen von Vision Landwirtschaft können Sie hier herunterladen: 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2010

EU-Kommission zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik

Die EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums hat die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des Agrarsektors und der ländlichen Gebiete zwar gefördert. Der allergrösste Teil der Agrarmittel – immerhin fast die Hälfte des EU-Budgets – wirkte sich allerdings deutlich negativ auf die Umwelt aus und hat soziale Härten nicht zu verhindern vermocht. Dies könnte sich nun mit einer grundlegenden Neuausrichtung der Agrarpolitik ändern. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2010

Motion Aebi zur Milchmengensteuerung angenommen

Am 1. Oktober hat der Nationalrat als Erstrat die Motion Aebi überraschend deutlich angenommen. Damit wird die Milchmengensteuerung wie während der kürzlich aufgehobenen Milchkontingentierung teilweise wieder dem Staat übertragen. Den Vorstoss ausgelöst haben die zunehmende Milchüberproduktion und der deshalb laufend sinkende Milchpreis. Die Ursachen der problematischen Entwicklung werden mit der Motion Aebi allerdings in keiner Weise gelöst. Vision Landwirtschaft hat sich für nachhaltigere Lösungen stark gemacht. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.8. 2010

Reform des Direktzahlungssystems: Ruhe vor dem Sturm

Um die Reform des Direktzahlungssystems ist es seit einigen Monaten stiller geworden – wenigstens in den Medien und in der Politikarena. Das wird noch einige Zeit so bleiben. Erst im Frühjahr 2011 wird der Bundesrat den zweiten Bericht zur Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems präsentieren. Im Gegensatz zum ersten, der im Mai 2009 erschienen ist und vor allem konzeptionellen Charakter hatte, wird sich der neue Bericht auch zur Verteilung der Gelder aus dem Agrarbudget äussern. Die zentrale und politisch brisante Frage wird sein, ob der Bundesrat den Mut haben wird, eine Umverteilung hin zu leistungsorientierten Zahlungen vorzuschlagen, oder ob er es bei einem Etikettenwechsel belassen wird und damit die Reformbestrebungen ins Leere laufen lässt. 

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