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Agrarpolitik und Direktzahlungen: Weg von den schädlichen Pauschalzahlungen

Die Schweiz unterstützt seine Landwirtschaft mit einem Vielfachen an Geldmitteln im Vergleich mit den umliegenden Ländern. Doch nur ein kleiner Teil dieser jährlichen Milliardenbeträge wird für die klar definierten Ziele des Landwirtschaftsartikels 104 in der Bundesverfassung eingesetzt. Der grosse Rest wird ohne konkrete Gegenleistung pauschal verteilt. Dies widerspricht nicht nur der Verfassung, sondern schadet der Landwirtschaft in vielfältiger Weise. So sind die Schweizer Bauernbetriebe in eine staatliche Abhängigkeit geraten, die international ihresgleichen sucht und die ihr selber und der Umwelt gravierenden Schaden zufügt.
Seit vielen Jahren weist Vision Landwirtschaft in Newslettern, Studien oder Faktenblättern darauf hin, welches ökonomische und ökologische Desaster die Agrarpolitik mit ihren enorm hohen Pauschalzahlungen und den betragsmässig noch höheren Preisstützungen anrichtet. Das zu viele staatliche Geld verleitet die Bauernbetriebe zu einer zu teuren, zu intensiven, umweltschädlichen, wenig marktgerechten und immer mehr vom Staat abhängigen landwirtschaftlichen Produktion.

Die staatlich angeheizten Produktionskosten haben im Jahr 2009 die Einnahmen aus der Produktion erstmals überholt - trotz dem starken Grenzschutz der Produzentenpreise. Seither schreiben die Schweizer Bauernbetriebe unter dem Strich mit ihrer Produktion, also ihrem eigentlichen Geschäft, Defizite. Nur dank den Direktzahlungen generieren sie noch ein Einkommen.

Diese Situation ist für die Landwirtschaft ein ökonomisches Desaster, das international in diesem Ausmass einzigartig ist und das die Schweizer Agrarpolitik als treibende Kraft hauptverantwortlich mitverursacht hat.

Auch für die Umwelt und die  Produktionseffizienz resultieren aus dieser Politik vielfältige untragbare Folgen. Der Energiebedarf der Schweizer Landwirtschaft ist massiv höher als im Ausland - für die Produktion von einer Nahrungsmittelkalorie benötigen wir 2,5 zum grössten Teil importierte, nicht erneuerbare Erdöl- und Stromkalorien. Die Traktorendichte ist ein vielfaches höher als unter vergleichbaren Bedingungen in den Nachbarländern. Bei den Ammoniakemissionen liegt die Schweiz als Folge der viel zu hohen, staatlich geförderten Tierbestände weltweit an der Spitze - fast flächendeckend werden in den Landwirtschaftsgebieten die gesetzlich zulässigen Werte überschritten.

Vision Landwirtschaft setzt sich mit Aufklärungsarbeit und konkreten, umsetzbaren Forderungen in Medien und Politik für grundlegende Reformen in der Schweizer Agrarpolitik ein.
News und Beiträge zum Thema:
TAGES-ANZEIGER / ZEITUNGSARTIKEL 8.3. 2017

Bauernverbandsinitiative: Veräppelung des Stimmbürgers

Selten musste die Bundesverfassung für ein so fragwürdiges Projekt herhalten wie die Ernährungssicherheitsinitiaitve des Schweizer Bauernverbandes. Tagelang vertrödelte das Parlament seine Zeit mit Diskussionen darüber, was der Absender mit seinem nichtssagenden Initiativtext wohl bezweckt. Nun hat es einen ebenso nichtssagenden Gegenvorschlag geboren.
Bereits jetzt ist klar, und selbst der Bundesrat spricht Klartext: Ob der Gegenvorschlag vom Volk angenommen wird oder nicht: Auf die Landwirtschaftspolitik hat dies keinerlei Einfluss. Der Weg weiterer Reformen ist so oder so unumgänglich.

Vision Landwirtschaft plädiert für das Einlegen leerer Stimmzettel.

>> Mehr zum Thema in einer klugen Analyse im Tages-Anzeiger

BUNDESAMT FÜR LANDWIRTSCHAFT BLW / 6.2. 2017

Verordnungspaket 2017: Wenig Neues, wenig Kritisches

Das BLW hat das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2017 in die Vernehmlassung gegeben. Es ist moderat ausgefallen. Es soll relativ wenig ändern, und die meisten Neuerungen sind begründet und weitgehend sinnvoll.
Dass es so gekommen ist, ist nicht selbstverständlich. BLW-Vizedirektor Christian Hofer hat bei verschiedenen Anlässen im Vorfeld Einblick in die Ideenkiste seines Amtes gegeben, die Schlimmes befürchten liess. Vor allem die Pläne zur markanten Senkung der Biodiversitätsbeiträge alarmierten. Der Einsatz, dass solche unüberlegten Schnellschüsse begraben werden, hat sich gelohnt.

TOPAGRAR / STUDIE 23.1. 2017

Agrarpolitik: Deutsche wünschen das Gleiche wie die Schweizer

78% der Deutschen möchten, dass Fördergelder für die Landwirtschaft künftig an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistung gekoppelt sind. Dies hat eine repräsentative Meinungsumfrage ergeben.
Mit genau dem gleichen Stimmenanteil haben die Schweizer Stimmbürger 1996 denselben Wunsch geäussert: Mit 78% der Stimmen sagten sie Ja zu einer leistungsorientierten Agrarpolitik. Das Grundprinzip „Geld für Leistung“ ist seither in der Bundesverfassung festgeschrieben (Landwirtschaftsartikel 104). Bis heute ist der Volksentscheid jedoch noch immer nicht umgesetzt. Über die Hälfte der Agrargelder werden nach wie vor pauschal und ohne Gegenleistung an die Landwirtschaft ausgeschüttet.

 


VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 31.3. 2016

Negative Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft

Wie hoch ist die Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft? Sie wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundes mit 2,2 Milliarden Franken angegeben. Doch die Zahl ist irreführend und verwischt die reale wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft, weil weder der Grenzschutz noch die erbrachten gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft mitberücksichtigt sind. Eine neue Studie zeigt, wie eine realitätsbezogene Berechnung, basierend auf Zahlen von Bund und OECD, aussehen müsste. Die Differenz zu den offiziellen Zahlen beträgt über 3 Milliarden Franken.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 8.3. 2016

Ernährungssicherheitsinitiative: dreiste Mogelpackung

Warum der Schweizer Bauernverband eine Initiative lanciert und nicht sagen will, was er damit bezweckt.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.3. 2016

Faktenblatt Nr. 6: Wirtschaftliche Kennzahlen für die multifunktionale Schweizer Landwirtschaft

Wie hoch ist die Wertschöpfung der Schweizer Landwirtschaft? Sie wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundes mit 2,2 Milliarden Franken angegeben. Doch die Zahl ist irreführend und verwischt die reale wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft, weil weder der Grenzschutz noch die erbrachten gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft mitberücksichtigt sind. Die konventionelle landwirtschaftliche Gesamtrechnung wird ihrem Namen nicht gerecht.
Das neue Faktenblatt von Vision Landwirtschaft zeigt, wie eine realitätsbezogene Berechnung, basierend auf Zahlen von Bund und OECD, aussehen müsste. Die Differenz zu den offiziellen Zahlen beträgt über 3 Milliarden Franken. Ausserdem wird eine Reihe weiterer wirtschaftlicher Kennzahlen für die multifunktionale Schweizer Landwirtschaft vorgeschlagen und berechnet. Unter anderem Kennzahlen für den Anteil der Direktzahlungen, die Leistungen abgelten, für die Stützung der Landwirtschaft insgesamt (ohne die Zahlungen für Leistungen) sowie für die Höhe der wichtigsten Umweltkosten der Landwirtschaft.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 17.2. 2016

Landwirtschaftlicher Zahlungsrahmen 2018-21 braucht Korrekturen

Mit den landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen steuert der Bund die Grobverteilung der Agrarausgaben. Am 18. Februar endet die Vernehmlassungsfrist zu den Zahlungsrahmen 2018-21. Vision Landwirtschaft lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Kürzung bei den leistungsorientierten Direktzahlungen strikte ab und fordert stattdessen eine Kürzung und weitgehende Umlagerung der ineffizienten und kontraproduktiven „Versorgungssicherheitsbeiträge“.

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NZZ / ZEITUNGSARTIKEL 28.11. 2015

Bauerndemonstration: Pauschalzahlungen des Staates nicht Lösung sondern mitverantwortlich für die Krise

Der Bauernverband demonstriert vor dem Bundeshaus gegen eine Kürzung der Direktzahlungen. Vision Landwirtschaft gibt im Artikel der NZZ zu bedenken, dass ein Teil der Direktzahlungen wesentlich für die Krise, unter welcher die Bauern leiden, mitverantwortlich sei und hinterfragt die enorme Abhängigkeit der Schweizer Landwirtschaft vom Staat.

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NZZ / INTERVIEW 6.11. 2015

«Die meisten Leute haben ein verklärtes Bild der Landwirtschaft»

Die Schweizer wie auch die globale Landwirtschaft werden nicht darum herumkommen, sich in den kommenden Jahrzehnten noch viel stärker auf die Nachhaltigkeit auszurichten, sagt Markus Jenny, Präsident von Vision Landwirtschaft, in einem Interview in der NZZ.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 12.10. 2015

Die Wahlen entscheiden auch über die Agrarpolitik

Gemäss einer kürzlich erschienen Umfrage erwartet die Schweizer Bevölkerung, dass die Schweizer Landwirtschaft den eingeschlagenen Weg der Agrarreform 2014-17 zu mehr Nachhaltigkeit weitergeht. In diesen Wochen wählt das Volk ein neues Parlament. Damit werden auch die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik gestellt.

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BUNDESAMT FÜR LANDWIRTSCHAFT / MEDIENMITTEILUNG 10.9. 2015

Erwartungen der Bevölkerung an Landwirtschaft

Erwartet werden von der Landwirtschaft gemäss der neuesten Umfrage vor allem eine schonende Bewirtschaftung der Fläche und eine naturnahe Produktion von Lebensmitteln, teilt das BLW mit. Ein etwas höherer Stellenwert als bei einer ersten Umfrage vor 8 Jahren wird tendenziell der Ökologie eingeräumt.

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RADIO SRF / RADIOBEITRAG 16.6. 2015

Unterschiedliche Meinungen zur Neuen Agrarpolitik

In der Sendung "Forum" von Radio SRF1 diskutieren ein Älpler, eine Bäuerin und der Geschäftsführer von Vision Landwirtschaft über das neue Direktzahlungssystem - von ganz unterschiedlichen Warten und mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 16.6. 2015

Beteiligungszahlen Agrarpolitik 2014-17: Hohe Akzeptanz bei den Bauern – Bremsmanöver beim Bundesamt für Landwirtschaft

Die neuen Leistungsprogramme der AP 2014-17 sind bei den Landwirten gut angekommen - besser als vom Bund erwartet worden ist. Dies zeigen die aktuell präsentierten Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Doch nun will das BLW den von ihm selber eingeleiteten Wandel teilweise schon wieder rückgängig machen. Die Biodiversitätsbeiträge sollen massiv gekürzt werden.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STELLUNGNAHME 5.6. 2015

Agrarpaket Herbst 2015: Stellungnahme von Vision Landwirtschaft

Vision Landwirtschaft weist die Verordnungsanpassungen als unausgegoren und kontraproduktiv in globo zurück. Statt überstürzt so kurz nach Einführung der Neuen Agrarpolitik derart umfangreiche Anpassungen vorzunehmen, ist jetzt eine seriöse Auswertung der vorliegenden Beteiligungszahlen und ein sorgfältiges Planen der nächsten Reformschritte angesagt. Ein Verzicht auf das Verordnungspaket Herbst 2015 ist die grösste administrative Vereinfachung.

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BUNDESAMT FÜR LANDWIRTSCHAFT / MEDIENMITTEILUNG 29.4. 2015

Ernährungsinitiative SBV: Kein Gegenvorschlag des Bundesrates

Der Gegenvorschlag des Bundesrates zur Ernährungsinitative ist vom Tisch. Die ablehnenden Stimmen der Vernehmlassung waren deutlich in der Mehrheit. Auch Vision Landwirtschaft hat sich dezidiert gegen einen Gegenvorschlag eingesetzt. Dieser hätte den Abstimmungskampf gegen die irreführende und unnötige Initiative des Schweizer Bauernverbandes stark erschwert.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STELLUNGNAHME 14.4. 2015

Ernährungsinitiative SBV: Nein zur Initiative, Nein zum Gegenentwurf des Bundesrates

Vision Landwirtschaft hat sich in ihrer Stellungnahme dezidiert gegen den direkten Gegenentwurf des Bundesrates zur Ernährungsinitiative des SBV geäussert. Die Bestehende Verfassung bietet eine gute Grundlage für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft und Agrarpolitik. Dazu hat sich auch der Bundesrat immer wieder bekannt. Mit seinem direkten Gegenentwurf für eine Verfassungsanpassung widerspricht sich der Bundesrat selber und schwächt damit seine Position bei der Bekämpfung der schädlichen Ernährungssicherheitsinitiative des Bauernverbandes. Die Vernehmlassungsfrist dauerte bis am

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STUDIE 13.3. 2015

Studie verärgert Bauernverband

Das Image der Neuen Agrarpolitik ist unter Landwirten besser als oft kolportiert. Die Mehrheit der Landwirte begrüsst zudem eine ökologischere Ausrichtung. Dies zeigt eine neue Umfrage, deren Resultate in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Agrarforschung Schweiz" präsentiert sind. Der Bauernverband kritisiert diese Umfrage.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / KOMMENTAR 3.3. 2015

Schweizer Bauernverband: Bemerkenswerter Fahnenwechsel

Jetzt kommt auch der Schweizer Bauernverband (SBV) auf den Geschmack: Artenvielfalt, Landschaftsqualität, naturgemässe Fütterung mit Gras statt Kraftfutter sind sexy. Das gehört zur Schweizer Landwirtschaft und macht ihre Qualität aus. Mit einer grossen, vom Staat mit Millionenbeiträgen mitfinanzierten Kampagne macht der LID, der Mediendienst des SBV, genau dies zum Hauptthema.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STELLUNGNAHME 21.1. 2015

Teilrevision Tierarzneimittelverordnung (TAMV) und Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV): Stellungnahme von Vision Landwirtschaft

Vision Landwirtschaft erachtet die Anhörungsunterlage als ungeeignet, um die unbestrittenen Ziele der Verordnungsanpassung zu erreichen – nämlich die Probleme zunehmender Antibiotikaresistenzen zu entschärfen. Damit die Verordnungsrevision tatsächlich zur Lösung der anstehenden Probleme beitragen kann, fordert Vision Landwirtschaft weitgehende Verbesserungen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 14.1. 2015

Bundesrat lanciert Gezerre um Agrarpolitik neu

Bereits vier Landwirtschaftsinitiativen sind lanciert. Und nun will also auch noch der Bundesrat die Verfassung ändern. Damit ist das Gezerre um die Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik – bereits ein Jahr nach Einführung der neuen AP 2014-17 definitiv neu lanciert. Nicht sachliche Gründe, sondern verbandspolitische und wahltaktische Überlegungen stehen dahinter.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STELLUNGNAHME 13.1. 2015

Agrarpaket Frühling 2015: Stellungnahme von Vision Landwirtschaft

Vision Landwirtschaft erachtet eine Konsolidierung der neuen AP als vordringlich und begrüsst es, dass keine substanziellen Änderungen vorgenommen werden sollen. Bei einem aus unserer Sicht zentralen neuen Instrument der AP 2014-17 entspricht die jetzige Verordnung allerdings in wesentlichem Masse nicht den Unterlagen, die bei der Debatte um die neue Agrarpolitik dem Parlament zur Verfügung standen, nämlich beim Programm für Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion GMF.

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DER BUND / ZEITUNGSARTIKEL 11.1. 2015

Bund kurbelt Fleischkonsum mit Werbegeldern an

Die auf allen Kanälen präsente Werbekampagne von Proviande zur Förderung des Konsums von Schweizer Fleisch wird vom Bund mit Millionen mitfinanziert. Die Hintergründe dieser unsinnigen Bundespolitik, die in eklatantem Widerspruch zu mehreren agrarpolitischen Zielen steht, hat Pro Natura in ihrem neuesten Magazin 1/2015 aufgezeigt.

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SCHWEIZER BAUER / ZEITUNGSARTIKEL 8.1. 2015

AP 2014-17: Deutlich mehr Direktzahlungen für's Berggebiet

Provisorische Auswertungen des "Schweizer Bauer" bestätigen die Prognosen: Die Bergland-wirtschaft erhält deutlich mehr Direktzahlungen als in der "alten" Agrarpolitik. In einigen Berg-kantonen ist es gemäss eigenen Recherchen ein Plus von mehr als 12%. Verlierer sind Mittel-landkantone, welche keine oder nur regional Landschaftsqualitätsprojekte entwickelt haben. Definitive Zahlen sind allerdings nicht vor Februar 2014 zu erwarten.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 17.11. 2014

Blick nach Vorne statt Jammertal

Kaum liegen die ersten Direktzahlungsabrechnungen der Landwirtschaftsbetriebe vor, werden sie gleich für politische Zwecke instrumentalisiert. Mit irreführenden Zahlen von Einzelfällen wollen einige bäuerliche Kreise zeigen, wie "katastrophal" sich das neue Direktzahlungssystem auswirke. Doch eine seriöse Übersicht wird nicht vor Anfangs Februar 2015 vorliegen. Was es jetzt braucht ist nicht eine Neulancierung des politischen Seilziehens, sondern ein konstruktiver Blick nach vorne. Im Zentrum muss die Unterstützung der Bauern und Bäuerinnen bei der Umsetzung der neuen Programme stehen. Denn sie sind es, die eine nachhaltigere, wirtschaftlichere Landwirtschaft erst möglich machen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / STELLUNGNAHME 1.7. 2014

Anhörung zum Agrarpaket Herbst 2014: Stellungnahme von Vision Landwirtschaft

Selten sind sich die Experten so einig: Die vom Bundesamt für Landwirtschaft vorgeschlagenen "Blühstreifen" als neues Element für den ökologischen Ausgleich schaden der Artenvielfalt im Ackerbaugebiet mehr als dass sie ihr nützen. Dennoch hält der Bund an den Blühstreifen fest.

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AGROSCOPE / MEDIENMITTEILUNG 24.6. 2014

Biolandbau: Nur mit gezielten Massnahmen besser für die Biodiversität

Um die Artenvielfalt im Landwirtschaftsgebiet zu erhalten, ist die Anzahl an unterschiedlichen Lebensräumen entscheidend. Bio-Betriebe ohne gezielte Fördermassnahmen wie die Schaffung zusätzlicher artenreicher Lebensräume haben nur eine geringfügig grössere Artenvielfalt als die übrigen Betriebe. Das zeigt eine Studie in zehn europäischen und zwei afrikanischen Regionen.

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NZZ / ZEITUNGSARTIKEL 24.5. 2014

Studie zur neuen Agrarpolitik von Vision Landwirtschaft veröffentlicht

Setzt die Agrarpolitik 2014-17 bessere Anreize als bisher, damit sich die Landwirtschaft in Richtung der Verfassungsziele entwickelt, nachhaltiger und kostengünstiger produzieren kann? Eine von Vision Landwirtschaft in Auftrag gegebene Untersuchung ist dieser Frage auf dreizehn Landwirtschaftsbetrieben verschiedener Ausrichtung im Detail nachgegangen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 23.5. 2014

Faktenblatt Nr. 4: Entwicklungsmöglichkeiten von Landwirtschaftsbetrieben unter der neuen Schweizer Agrarpolitik AP 2014-17

Setzt die Agrarpolitik 2014-17 bessere Anreize als bisher, damit sich die Landwirtschaft in Richtung der Verfassungsziele entwickelt, nachhaltiger und kostengünstiger produzieren kann? Eine in diesem Faktenblatt zusammengefasste Untersuchung von Vision Landwirtschaft ist dieser Frage auf dreizehn Landwirtschaftsbetrieben verschiedener Ausrichtung nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass auch bei schwieriger Ausgangslage vielfältige Möglichkeiten bestehen, auf das neue Direktzahlungssystem zu reagieren und das Einkommen mit mode- raten Anpassungen zu halten oder zu verbessern. Betriebe, die an den neuen Programmen nicht teilnehmen wollen, verlieren dagegen aufgrund der jährlich sinkenden Übergangsbeiträge in den meisten Fällen Direktzahlungen. Doch die Änderungen sind moderat, denn noch immer wird gut die Hälfte der Direktzahlungen nicht leistungsorientiert ausgeschüttet.

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BAFU / 20.5. 2014

Merkblatt Gewässerraum im Landwirtschaftsgebiet

Bis Ende 2018 müssen die Kantone entlang von Gewässern Gebiete festlegen, die dem Gewässer- und Hochwasserschutz dienen. Ein neues Merkblatt zeigt, wie die Ausscheidung zu erfolgen hat.

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FRUTIGLÄNDER / INTERVIEW 18.2. 2014

Bauern, bleibt nicht stehen, erkennt die neuen Chancen!

Die Agrarpolitik 2014-17 bringt grundlegende Neuerungen. Das verunsichert viele Bauern. Johann Inniger, Vorstandsmitglied von Vision Landwirtschaft und Bergbauer und ein profunder Kenner der Materie, gibt in einem Interview im "Futigländer" Antworten auf viel gestellte Fragen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2013

Verordnungen zur Agrarpolitik 2014-17 verabschiedet – Zeit für einen Rück- und Ausblick auf die Rolle von Vision Landwirtschaft im Reformprozess

Vision Landwirtschaft (VL) hat die neue Agrarpolitik entscheidend beeinflusst. Viele der Neuerungen gehen direkt oder indirekt auf die Denkwerkstatt zurück. Ein neu aufgebautes, gut funktionierenden Netzwerk und die immer wieder taktgebende inhaltliche Grundlagenarbeit von VL verhalfen vielen Reformvorschlägen im Parlament auch gegen massiven Widerstand konservativer Kreise zum Durchbruch. Bei aller Freude über das Erreichte: Die AP 2014-17 ist erst ein Schritt in Richtung einer ressourcenschonenden Landwirtschaft und einer effizienten, zielorientierten Agrarpolitik.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.6. 2013

Verordnungsentwürfe Agrarpolitik 2014-17: Inakzeptable Verwässerungen über die Hintertür

Die Verordnungen, zu denen die Anhörung Ende Juni 2013 abläuft, bringen zwar viele Verbesserungen gegenüber heute, halten insgesamt aber nicht, was die bundesrätliche Botschaft und auf deren Basis das Parlament versprochen haben. Verlierer sind das Berggebiet, die Umwelt, die Wertschöpfung und das Einkommen der Landwirtschaft. Vision Landwirtschaft fordert substantielle Korrekturen. Die AP 2014-17 mit einem Referendum zu bekämpfen, lehnen wir aber trotz unserer Kritik entschieden ab.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.12. 2012

Reform der Agrarpolitik in grossen Zügen unter Dach und Fach

Das Aufatmen an diesem sonnigen Wintertag war gross. Noch vor einem Monat hat die vorberatende Ständeratskommission einige zentrale Stellschrauben der Agrarreform überraschend zurückgedreht. Im Plenum aber hielt die Kleine Kammer am gestrigen 12. Dezember dem Reformkurs des Bundesrates die Stange und machte sogar einige Bremsmanöver des Nationalrates rückgängig. Damit sind die Reformschritte der nächsten Vierjahresperiode in den grossen Zügen unter Dach. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.9. 2012

Agrarpolitik: Reformkurs setzt sich durch

Nach der Wirtschaftskommission des Nationalrates hat am 26. September auch das Plenum des Nationalrats den Reformkurs des Bundesrates bestätigt – trotz massivem Lobbying des Schweizer Bauernverbandes (SBV), mit welchem dieser die Vorlage zu verwässern oder ganz zu bodigen versuchte. Der Nichteintretens- und Rückweisungs- antrag wurde haushoch verworfen. Auch der Versuch einer Wiedereinführung der Tierbeiträge und einer Abschaffung der Landschaftsqualitätsbeiträge, für welche der SBV sein ganzes Gewicht in die Waagschale warf, scheiterten unerwartet deutlich. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.7. 2012

Reform der Agrarpolitik: Das Lobbying des Bauernverbandes bringt die Bauern um Einkommen und Wertschöpfung

Mit allen Registern lobbyiert der Schweizerische Bauernverband (SBV) für eine Verwässerung der Agrarreform. Gemäss einer Studie des Bundes, welche die NZZ am Sonntag publik gemacht hatte, legt der SBV damit den eigenen Mitgliedern ein Ei: Ausgerechnet die Bauernverbands-Variante schneidet hinsichtlich Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft und zugleich auch für die Umwelt am schlechtesten ab. Das beste Resultat erreicht die Variante, die sich stärker an ökologischen Zielen orientiert und auf eine konsequente Reform zielt, während der Kompromissvorschlag des Bundes bezüglich Einkommen und Umwelt in der Mitte liegt. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.6. 2012

Betriebe in Erschwernislagen brauchen eine bessere Unterstützung durch die Agrarpolitik

Bereits heute gibt es Direktzahlungen, welche die erhöhten Erschwernisse im Berggebiet ausgleichen sollen. Ein kleiner Teil davon ist an die Hangneigung gebunden (die sog. „Hangbeiträge“), über drei Viertel bzw. 354 Millionen Franken pro Jahr dagegen hängen von der Anzahl gehaltener Tiere und der Höhenzone ab („TEP-Beiträge“): Je höher ein Betrieb liegt und je mehr Vieh er hält, desto mehr Erschwernisbeiträge erhält er. Doch die TEP-Beiträge haben zwei grosse Nachteile. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 23.5. 2012

Faktenblatt Nr. 3: Gezieltere Erschwernisbeiträge zugunsten einer flächendeckenden Bewirtschaftung

Landwirtschaftsbetriebe in Erschwernislagen brauchen eine bessere Unterstützung durch die Agrarpolitik

Bereits heute gibt es Direktzahlungen, welche die erhöhten Erschwernisse im Berggebiet ausgleichen sollen. Ein kleiner Teil davon ist an die Hangneigung gebunden (die sog. "Hangbeiträge"), über drei Viertel bzw. 354 Millionen Franken pro Jahr dagegen hängen von der Anzahl gehaltener Tiere und der Höhenzone ab ("TEP-Beiträge"): Je höher ein Betrieb liegt und je mehr Vieh er hält, desto mehr Erschwernisbeiträge erhält er. Das führt einerseits zu starken Fehlanreizen, zu viele Tiere zu halten. Und es ist ungerecht. Betriebe in besonderen Erschwernislagen erhalten dadurch nur einen Bruchteil der Direktzahlungen von Betrieben in Gunstlagen des Berggebietes. Das Faktenblatt Nr. 3 enthält dazu die überraschenden Fakten und macht konkrete Vorschläge, die in Form verschiedener Anträge bereits in den parlamentarischen Prozess zur Reform der Agrarpolitik eingeflossen sind.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.4. 2012

Die Bauern sollen’s richten

Die Landwirtschaft wird für viele Umweltprobleme und den dramatischen Zusammen- bruch der Biodiversität verantwortlich gemacht. Doch mit dieser Schuldzuweisung macht es sich die Gesellschaft zu einfach. Ein Blick zurück zeigt, warum die Landwirtschaft in ihre Rolle geraten ist – und wie sie sich daraus wieder befreien könnte. Gedanken aus den Bündner Bergen. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.2. 2012

Direktzahlungsreform mit starker Schlagseite Richtung Etikettenschwindel

Mit einer Reform des Direktzahlungssystems soll die ungenügende Effizienz der Agrar- politik verbessert werden. Das vom Bundesrat jetzt verabschiedete Konzept stimmt, bei der Mittelverteilung aber ist er dem Druck von Agrarindustrie und Bauernverband weitgehend erlegen. Die Reform droht so zur Farce zu werden. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.11. 2011

Modellrechnung zeigt: Bundesrätlicher Vorschlag erfüllt Reformziele noch nicht

Mit dem Reformprojekt Agrarpolitik 2014–17 sollen wichtige Schwachstellen des heutigen Direktzahlungssystems behoben werden. Die Vorschläge des Bundesrates bringen zwar einige Verbesserungen. Das Optimierungspotenzial zugunsten der Landwirtschaft und der Umwelt wird aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Dies zeigen neue Modellrechnungen, welche die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope in Tänikon im Auftrag der Denkwerkstatt “Vision Landwirtschaft” durchgeführt hat. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.11. 2011

Faktenblatt Nr. 2: Landwirtschaftliche Wertschöpfung erhöhen

Vorschläge zur Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Direktzahlungssystems der Schweiz – ein Vergleich auf der Basis von Modellrechnungen.

Der Reformvorschlag des Bundesrates zur Agrarpolitik 2014–2017 enthält wesentliche Verbesserungen gegenüber dem heutigen Direktzahlungssystem. Wie ein Detailvergleich mit dem Vorschlag von Vision Landwirtschaft zeigt, schöpft er aber das Optimierungspotenzial zugunsten der Landwirtschaft und der Umwelt bei weitem nicht aus.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.5. 2011

Reform des Direktzahlungssystems: Vorschlag des Bundesrates erfüllt den Verfassungsauftrag noch nicht

Ja zur nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft, ja zur Leistungsorientierung der Direktzahlungen ohne Wenn und Aber: Das vom Bundesrat im Bericht vom 6. Mai 2009 vorgestellte Konzept zur Agrarreform stimmt und erfüllte den parlamentarischen Auftrag. Die geforderte transparente Ausrichtung der Agrarpolitik auf die Verfassungsziele ist überfällig. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.3. 2011

Reform des Direktzahlungssystems: Gutes Konzept, mutlose Umsetzung

Der Bundesrat erhielt vom Parlament den Auftrag, den ungenügenden Leistungsausweis der Agrarpolitik mit einer Reform des Direktzahlungssystems zu verbessern. Nun hat er aufgezeigt, wie dies konkret geschehen soll. Auf halbem Weg hat ihn der Mut verlassen. Vertiefende Infor- mationen von Vision Landwirtschaft können Sie hier herunterladen: 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / BUCH 1.1. 2011

Das Weissbuch zur Landwirtschaft

Das Weissbuch zur Landwirtschaft
Cover Weissbuch

Das 2010 von Vison Landwirtschaft herausgegebene "Weissbuch Landwirtschaft Schweiz" legte einen entscheidenden Grundstein für die wieder in Gang gekommenen Reformbemühungen der Schweizer Landwirtschaftspolitik. Die erste Auflage des Buches war innert weniger Monate ausverkauft. Die zweite Auflage ist hier erhältlich.

Die Anfangs der 1990er Jahre auf Druck verschiedener Volksinitiativen eingeleitete Agrarreform kam während zwei Jahrzehnten kaum vom Fleck. Der Grossteil der damals eingeführten agrarpolitischen Instrumente wurden den damals gesetzten Zielen und dem neuen landwirtschaftlichen Verfassungsartikel von 1996 nicht gerecht. Öffentliche Mittel in Milliardenhöhe wurden nicht verfassungskonform eingesetzt und schadeten der Zukunftsfähigkeit, der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Schweizer Landwirtschaft in unverantwortlicher Weise.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.11. 2010

Faktenblatt Nr. 1: Analysen und Vorschläge zur Schweizer Agrarpolitik

Das Faktenblatt fasst den Inhalt des "Weissbuch Landwirtschaft Schweiz" übersichtlich zusammen und enthält die wichtigsten Daten, Grafiken, Modellresultate und Empfehlungen aus dem Buch.

Die Broschüre richtet sich an Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, NGO's und Wirtschaft sowie generell an der Landwirtschaft interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft Gedanken machen.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2010

EU-Kommission zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik

Die EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums hat die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des Agrarsektors und der ländlichen Gebiete zwar gefördert. Der allergrösste Teil der Agrarmittel – immerhin fast die Hälfte des EU-Budgets – wirkte sich allerdings deutlich negativ auf die Umwelt aus und hat soziale Härten nicht zu verhindern vermocht. Dies könnte sich nun mit einer grundlegenden Neuausrichtung der Agrarpolitik ändern. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2010

Motion Aebi zur Milchmengensteuerung angenommen

Am 1. Oktober hat der Nationalrat als Erstrat die Motion Aebi überraschend deutlich angenommen. Damit wird die Milchmengensteuerung wie während der kürzlich aufgehobenen Milchkontingentierung teilweise wieder dem Staat übertragen. Den Vorstoss ausgelöst haben die zunehmende Milchüberproduktion und der deshalb laufend sinkende Milchpreis. Die Ursachen der problematischen Entwicklung werden mit der Motion Aebi allerdings in keiner Weise gelöst. Vision Landwirtschaft hat sich für nachhaltigere Lösungen stark gemacht. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.8. 2010

Reform des Direktzahlungssystems: Ruhe vor dem Sturm

Um die Reform des Direktzahlungssystems ist es seit einigen Monaten stiller geworden – wenigstens in den Medien und in der Politikarena. Das wird noch einige Zeit so bleiben. Erst im Frühjahr 2011 wird der Bundesrat den zweiten Bericht zur Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems präsentieren. Im Gegensatz zum ersten, der im Mai 2009 erschienen ist und vor allem konzeptionellen Charakter hatte, wird sich der neue Bericht auch zur Verteilung der Gelder aus dem Agrarbudget äussern. Die zentrale und politisch brisante Frage wird sein, ob der Bundesrat den Mut haben wird, eine Umverteilung hin zu leistungsorientierten Zahlungen vorzuschlagen, oder ob er es bei einem Etikettenwechsel belassen wird und damit die Reformbestrebungen ins Leere laufen lässt. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.4. 2008

Broschüre April 2008: Direktzahlungen im Fokus

Die 12-seitige Broschüre gibt eine Zusammenfassung der damaligen Standpunkte und Ziele von Vision Landwirtschaft in Bezug auf die Reform des Direktzahlungssystems.

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