Startseite / Themen / Ressourcenschonende Milch- und Fleischproduktion

Die Schweiz ist ein Grasland, prädestiniert für eine ressourcenschonende, tiergerechte Milch- und Fleischproduktion

Stattdessen setzt die Schweizer Milch- und Fleischproduktion immer mehr auf eine ineffiziente und teure Hochleistungsstrategie, die nur mit grossen Mengen an importierten Futtermitteln, mit viel Technik und Medikamenten funktioniert. Überproduktion und Umweltschäden sind die Folgen. Die Entwicklung wird von der Politik mit vielfältigen Fehlanreizen befördert. Für die Umwelt, das Tierwohl und das bäuerliche Einkommen eine fatale Sackgasse.
Die Schweiz hätte einzigartige Bedingungen für eine nachhaltige, graslandbasierte Produktion. Eine Tierhaltung, die sich auf die eigene Futterbasis und auf eine weitgehende Weidehaltung besinnt, hätte viele Probleme , in die sich die Landwirtschaft in den letzten Jahren hineinmanövriert hat, gar nie verursacht. Die Tiergesundheit wäre besser, der Antibiotikaverbrauch geringer, die Milch nachweislich gesünder, die enormen Umweltbelastungen der heute stark überhöhten Tierbestände ginge zurück, die zu hohen Kosten würden gesenkt und der Milchmarkt von seinen futterimportbedingten Milchüberschüssen entlastet, was wieder höhere Produzentenpreise für Milch ermöglichen würde.

Mit Studien, Vorzeigebetrieben und einer aktiven Medien- und Politikarbeit hat Vision Landwirtschaft wiederholt aufgezeigt, dass es funktionierende und naheliegende Alternativen zu den heutigen Fehlentwicklungen gibt.

Nicht zuletzt geht es um das Einkommen der Bauernfamilien. Unsere Studien zeigen: Dieses würde markant steigen, würde sich Politik und Landwirtschaft wieder auf die eigenen Ressourcen besinnen und auf eine weide- und graslandbasierte Produktion mit tiergerechten Leistungen statt Höchstleistungen setzen.
Beiträge zum Thema
8.8. 2017

Evaluation des GMF-Programms bestätigt geringe Wirkung und mangelhafte Kontrollierbarkeit

Die seit langem erwartete Evaluation des 2014 eingeführten Direktzahlungs-Programms für Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) liegt nun öffentlich vor.

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WOZ / 24.5. 2017

Der Hühnerwahnsinn

Was ist los mit der Schweizer Landwirtschaft? Am gleichen Tag, an dem die Handelszeitung auf einer ganzen Seite über den "Milch-Irrsinn" berichtet, titelt die WOZ "Der Hühnerwahnsinn". Schaumschlägerei? Die dargestellten Fakten genügen, dass einem Durst und Hunger nach Schweizer Milch oder Schweizer Poulets vergehen. Ob Bio oder konventionell ist tendenziell zunehmend einerlei.

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HANDELSZEITUNG / 24.5. 2017

Der Milch-Irrsinn

In der Schweiz wären alle Voraussetzungen erfüllt, um Milch nachhaltig  und von besonderer Qualität zu produzieren. Doch die Entwicklung läuft seit Jahren in die gegenteilige Richtung: Immer höhere Milchleistungen mit immer grösseren Kraftfutterimporten aus dem Ausland. Das Resultat: Umweltprobleme, ein tiefer Milchpreis und zu hohe Produktionskosten. Eine schlechtere Strategie für die Milchbauern und die Umwelt ist schwer vorstellbar. Dafür steigen die Umsätze der Futtermittelhändler und die Margen des Handels. Die Handelszeitung leuchtet die absurde Entwicklung aus.
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Verwandte Beiträge

SRF 10VOR10 / 7.3. 2017

Milchproduktion: Mehr Verdienst mit Gras statt Kraftfutter

160 Millionen Franken könnten die Schweizer Milchbetriebe mehr verdienen, wenn sie weniger Kraftfutter einsetzen und ihre Kühe vermehrt weiden lassen  würden.  Dies zeigte eine Studie von Vision Landwirtschaft.
Ein TV-Beitrag von SRF portraitiert einen Betrieb, der diese Möglichkeiten konsequent nutzt. Vor kurzem stellte nun auch die erste Landwirtschaftsschule der Schweiz ihren Betrieb auf dieses Konzept um. Nach Jahrzehnten, in denen in der Milchproduktion die ökologisch und für das Tierwohl problematische Hochleistungsstrategie gepredigt wurde, eine kleinen Revolution. 
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Verwandte Beiträge

14.2. 2017

Futtermittelimporte hinterlassen irreversible Umweltschäden

Wenn die Nutztiere im grossen Stil nicht mehr dort gehalten werden, wo ihr Futter wächst, entstehen vielfältig Umweltprobleme. Die Schweizer Landwirtschaft ist bei dieser Entwicklung ganz vorne mit dabei.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 14.2. 2017

Fleisch: Wo Schweiz drauf steht, ist nicht mehr viel Schweiz drin

Die Hälfte der Schweizer Fleischproduktion basiert auf importierten Futtermitteln. Bei „Schweizer“ Poulets sind es gar über 70%. Die Konsumenten werden darüber im Dunkeln gelassen. Das Nachsehen haben diejenigen Produzenten, die tatsächlich Schweizer Fleisch produzieren. Und die Umwelt. Vision Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema befasst und fordert die Politik zum Handeln auf.

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BUCH 21.11. 2016

Neu erschienen: Lehr- und Sachbuch über die Wiesen und Weiden der Schweiz und ihre standortgemässe Nutzung

Neu erschienen: Lehr- und Sachbuch über die Wiesen und Weiden der Schweiz und ihre standortgemässe Nutzung

In der Schweiz und in vielen Bergregionen sind Wiesen und Weiden das Rückgrat der Landwirtschaft und der Biodiversität zugleich. Das Buch zeichnet die bewegte Geschichte des Wieslandes in der Schweiz und in Mitteleuropa detailliert nach. Ökologie, Produktivität und Typologie der Wiesen und Weiden werden allgemeinverständlich aufgearbeitet. Anhand vieler Beispiele vermittelt es praxisnah die Grundlagen für eine standortgemässe und ressourcenschonende Nutzung des Wieslandes. Einen wichtigen Stellenwert nimmt das gesamtbetriebliche Konzept eines standortgemäßen Futterbaus ein. Eine Beschreibung und ein Bestimmungsschlüssel der wichtigsten Wiesentypen runden den praxisorientierten Teil ab.

Der Autor ist Geschäftsführer von Vision Landwirtschaft.

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Verwandte Beiträge

VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 25.8. 2016

Schweizer Milchproduktion: 160 Mio. Franken mehr Einkommen mit Weide- statt Hochleistungsstrategie

Die Milchbauern in der Schweiz leiden unter dem Milchpreiszerfall als Folge der Überproduktion. Angesichts der Fixierung auf einen besseren Milchpreis geht leicht vergessen, dass die Kostenseite für das Einkommen ebenso ausschlaggebend ist. Die in der Schweiz dominierende Hochleistungsstrategie der Milchwirtschaftsbetriebe schneidet dabei schlecht ab. Deutlich kostengünstiger ist die graslandbasierte, weideorientierte Milchproduktion. Würde ihr Potenzial konsequenter genutzt, könnten die Produzenten mindestens 160 Millionen Franken mehr verdienen – bei gleichzeitig deutlich besserer Ökobilanz, einer Entlastung des Milchmarktes und höherem Tierwohl. Dies zeigen Zahlen des neuesten Faktenblattes von Vision Landwirtschaft. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.8. 2016

Faktenblatt Nr. 7: Weide- statt Hochleistungsstrategie in der Schweizer Milchproduktion

Vergleich von Hochleistungsstrategie und Vollweide mit geringem Kraftfuttereinsatz

Mehrere Studien zeigten in den letzten Jahren, dass sich Einkommen und Stundenlöhne auf Schweizer Milchwirtschaftsbetrieben durch eine Reduktion der Produktionskosten wesentlich verbessern lassen. Wichtige Möglichkeiten zur Kostenreduktion bestehen einerseits in der Reduktion des Kraftfuttereinsatzes und andererseits in der Nutzung von Weidesystemen anstelle der aufwändigen Stallfütterung.

Der Grossteil der Milchbetriebe in der Schweiz setzt heute auf eine Hochleistungsstrategie mit Stallhaltung und wesentlichem Kraftfuttereinsatz. Im vorliegenden Faktenblatt werden die Einkommensverbesserungspotenziale und die wichtigsten Umweltwirkungen untersucht, welche aus einer Umstellung auf weidebetonte Haltung in Kombination mit einem weitgehenden Verzicht auf Kraftfutter resultieren. Basis der Berechnungen bilden Studien, welche verschiedene Milchproduktionsstrategien empirisch miteinander verglichen.

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SRF / FERNSEHBEITRAG 27.5. 2016

Laufend tiefere Milchpreise

Im März lag der Produzentenpreis für Molkereimilch bei 53,96 Rappen pro Kilo. Das ist der tiefste Stand seit Beginn der Milchpreis-Erhebungen durch das BLW im Jahr 1999. Schuld ist unter anderem die Überproduktion, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Europa, und eine gleichzeitig leicht sinkende Nachfrage. An einem kürzlich von der Branche einberufenen Milchgipfel wurden mehr Subventionen vom Bund und eine stärkere Absatzsförderung gefordert.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / FAKTENBLATT 1.11. 2015

Faktenblatt Nr. 5: Multifunktionale Landwirtschaft: Lässt sich Versorgungssicherheit mit Ressourceneffizienz und dem Schutz der Biodiversität vereinbaren?

Möglichst viel zu produzieren ist zum wichtigsten Ziel einiger bäuerlicher Organisationen geworden. Auch der Bund fördert mit Pauschalsubventionen, Anbauprämien und Grenzschutz eine laufend steigende Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz. Begründet wird dies mit der Versorgungssicherheit. Doch eine hohe Produktion in Normalzeiten garantiert nicht eine sichere Ernährung im Krisenfall. Im Gegenteil, sie kann diese sogar gefährden. Das ist der Fall, wenn die Produktion immer stärker von Importen - beispielsweise Futtermitteln, Energie, Maschinen, Dünger, Pestiziden - abhängt oder wenn sie die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt. Zudem leiden die Produzentenpreise unter der zu hohen Produktion.
Wie viel Produktion ist für die Versorgungssicherheit nötig und tragbar? Dieser Frage geht das neue Faktenblatt von Vision Landwirtschaft nach. Die Resultate von Szenarienrechnungen zeigen: Die Versorgungssicherheit kann mit einer um 10-20% geringeren Produktion besser gewährleistet werden - solange das Landwirtschaftsland nicht weiter abnimmt.

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FELIX SCHLÄPFER ET ANNE BERGER / ZEITUNGSARTIKEL 7.5. 2015

Subventions fédérales contradictoires pour le lait

L'agriculture suisse a atteint un nouveau record de production laitière 2014. Cette surproduction n'apporte presque que des perdants: producteurs, environnement, contribuables. Avec ses incitations perverses de subventions forfaitaires, l'État est largement responsable de cette situation. Pourtant l'Union suisse des paysans et le producteur laitiers demande encore plus de soutien financier. Un article dans Le Temps montre pourquoi cette politique fait fausse route.

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Verwandte Beiträge

FELIX SCHLÄPFER / ZEITUNGSARTIKEL 5.3. 2015

Subventionen bedrängen Milchmarkt

2014 hat die Schweizer Landwirtschaft erneut soviel Milch produziert wie nie zuvor. Die Überproduktion kennt fast nur Verlierer: Produzenten, Umwelt, Steuerzahler. Mit seinen Fehlanreizen durch pauschale Subventionen ist der Bund für die Situation wesentlich mitverantwortlich. Trotzdem fordern Schweizer Bauernverband und Schweizer Milchproduzenten bei jeder Gelegenheit noch höhere Staatsgelder. Warum diese Politik die Probleme nur verschärfen wird, zeigt ein Meinungsbeitrag in der NZZ.

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BLW / MEDIENMITTEILUNG 15.12. 2014

Strategie gegen Antibiotikaresistenzen geht in Anhörung

Die Nationale Strategie gegen Antibiotikaresistenzen wurde heute in die Anhörung geschickt. Eine zentrale Massnahme bilde die bereichsübergreifende Überwachung der Resistenzsituation und des Antibiotikaverbrauchs in der Humanmedizin, in der Veterinärmedizin, in der Landwirtschaft sowie in der Umwelt. Weiter soll die Prävention gefördert werden, damit weniger Antibiotika eingesetzt werden müssen, sowie vermieden werden, dass Antibiotika unsachgemäss eingesetzt werden.

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TAGESANZEIGER / ZEITUNGSARTIKEL 23.11. 2014

Experten fordern Antibiotika-Verzicht in der Tierproduktion

Durch den verbreiteten Einsatz von Antibiotika insbesondere in der Tierproduktion breiten sich antibiotikaresistente Bakterienstämme besorgniserregend aus. Die Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit ist darüber alarmiert und fordert in einem neuen Strategiepapier, dass in der Schweizer Nahrungsmittelproduktion ganz auf Antibiotika verzichtet werden soll. Der Schweizer Bauernverband SBV wiegelt wie immer in solchen Fällen sofort ab: das sei nicht praktikabel. Es könne doch nicht sein, dass leidende Tiere nicht mehr mit den entsprechenden Medikamenten behandelt werden dürfen, lässt sich der SBV-Präsident verlauten.
Leidende Bauernfamilien, leidende Tiere, leidende Weltbevölkerung, die mit einer möglichst intensiven Produktion ernährt werden muss: Wo auch immer auf Defizite in der Schweizer Landwirtschaft hingewiesen wird, kontert der Bauernverband mit bilderstarkem Jammern und steckt den Kopf in den Sand. Das ist für die Entwicklung der Landwirtschaft und ihr Image längerfristig verheerend. Dass die Fachkommission Biosicherheit auf die akuten Probleme in der Tierproduktion hinweist und konkrete Vorschläge macht, ist ausserordentlich begrüssenswert. Ein generelles Verbot dürfte zwar nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ausser Zweifel steht hingegen, dass im Bereich des Antibiotikaeinsatzes in der Tierproduktion in den nächsten Jahren eine weitgehende Reduktion unumgänglich sein wird. Vision Landwirtschaft stellt derzeit im Rahmen eines Projektes die Vielzahl möglicher oder bereits praktizierter Massnahmen und Bewirtschaftungsstrategien zusammen, mit denen der Einsatz problematischer Stoffe (Antibiotika, Pestizide) in der Landwirtschaft besser erfasst und vor allem massgeblich reduziert werden kann. Die Landwirtschaft braucht auf ein proaktives Vorgehen bei der Lösung von Problemen und keine Vogel-Strauss-Politik.

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NZZ AM SONNTAG / ZEITUNGSARTIKEL 22.10. 2014

Rüebli aus der Kanone

Effizienz ist ein Schlüsselwort in der Lebensmittelindustrie. Trotz aller schönen Werbebilder einer heilen Landwirtschaft: Am Ende sind das Schweizer Poulet und das Schweizer Ei trotz Sonnensegel und Wintergarten heute weitgehend ein Industrieprodukt.

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ANDREAS BOSSHARD / KOMMENTAR 1.7. 2014

Fundamentaler Widerspruch

Inwieweit sind die Millionen Tonnen Futtermittelimporte im konventionellen Landbau ökologisch und ethisch vertretbar? Auf diesen fundamentalen Widerspruch wird debattiert. Bis jetzt hat der Konsument den Schwindel nicht bemerkt aber der Wind könnte in der Schweiz drehen. Eine Meinung von Andreas Bosshard in Ökologie & Landbau

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BAFU / 20.5. 2014

Merkblatt Gewässerraum im Landwirtschaftsgebiet

Bis Ende 2018 müssen die Kantone entlang von Gewässern Gebiete festlegen, die dem Gewässer- und Hochwasserschutz dienen. Ein neues Merkblatt zeigt, wie die Ausscheidung zu erfolgen hat.

Links

AGRICULTURE, ECOSYSTEMS & ENVIRONMENT / WISSENSCHAFTLICHE ARTIKEL 24.1. 2014

Zu hohe Stickstoff-Einträge vermindern die Artenvielfalt in der Schweiz

Mithilfe von Daten aus dem Biodiversitätsmonitoring der Schweiz wurden die Auswirkung von Stickstoffeinträgen auf die Artenvielfalt von Gefässpflanzen und Moosen in Bergwiesen untersucht. Eine Abnahme der Artenvielfalt konnte bereits bei 10 bis 15 Kilogramm Stickstoff pro Hektare und Jahr nachgewiesen werden. Bisher wurde ein kritischer Grenzwert von 20 Kilogramm angenommen.

In der Schweiz werden in einigen Regionen mit über 50-60 Kilogramm N besonders hohe Stickstoff­einträge gemessen. Hauptverursacherin sind überhöhte Tierbestände der Landwirtschaft als Folge stark gestiegener Mengen importierter Futtermittel. Die Schweiz gehört zu den drei europäischen Ländern mit den höchsten Emissionen an Ammoniak, einer besonders umweltschädlichen Form von Stickstoffemissionen aus der Tierhaltung.

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SCHWEIZER NATIONALFONDS / MEDIENMITTEILUNG 7.1. 2014

Wasserbedarf minimieren, Produktivität erhalten

Ein zunehmend wärmeres Klima bedeutet für viele Landwirtinnen und Landwirte der Schweiz, dass sie ihre Kulturen zukünftig vermehrt bewässern müssen, da viele Flüsse weniger Wasser führen. Die landwirtschaftliche Produktion wird jedoch nicht wesentlich geschmälert, wenn die Zunahme des Wasserbedarfs begrenzt wird.

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.3. 2013

Milchviehzucht – mit Vollgas in die falsche Richtung

Es sind zwar immer noch Bauern, welche die besten und schönsten Kühe im Ring inter- nationaler Viehschauen stolz präsentieren. Und es sind immer noch Bauern, in deren Ställe die Spitzentiere stehen. Doch die treibende Kraft hinter der Entwicklung zu immer extremeren Milchleistungen hat kaum mehr etwas mit bodenständiger Landwirtschaft zu tun, viel aber mit Industrie und Profit. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.10. 2011

Naturnahe Milchproduktion ist wirtschaftlicher

Die Milch stammt nicht aus dem Supermarkt, sondern noch immer von der Kuh. Und die vollbringt ihre Produktion in einem wunderbar anmutenden, extrem komplexen organi- schen Prozess. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / NEWSLETTER 1.7. 2011

Edinburgher Erklärung fordert Halbierung des Fleischkonsums

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist nicht ohne den nachhaltigen Konsumenten mög- lich. Ein Schlüsselfaktor ist dabei unser Fleischkonsum. Eine Reduktion um die Hälf- te würde zahlreiche Umweltprobleme der Landwirtschaft auf einen Schlag lösen. Genau dies forderten Wissenschafter an einer internationalen Konferenz. 

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VISION LANDWIRTSCHAFT / BUCH 1.1. 2011

Das Weissbuch zur Landwirtschaft

Das Weissbuch zur Landwirtschaft
Cover Weissbuch

Das 2010 von Vison Landwirtschaft herausgegebene "Weissbuch Landwirtschaft Schweiz" legte einen entscheidenden Grundstein für die wieder in Gang gekommenen Reformbemühungen der Schweizer Landwirtschaftspolitik. Die erste Auflage des Buches war innert weniger Monate ausverkauft. Die zweite Auflage ist hier erhältlich.

Die Anfangs der 1990er Jahre auf Druck verschiedener Volksinitiativen eingeleitete Agrarreform kam während zwei Jahrzehnten kaum vom Fleck. Der Grossteil der damals eingeführten agrarpolitischen Instrumente wurden den damals gesetzten Zielen und dem neuen landwirtschaftlichen Verfassungsartikel von 1996 nicht gerecht. Öffentliche Mittel in Milliardenhöhe wurden nicht verfassungskonform eingesetzt und schadeten der Zukunftsfähigkeit, der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Schweizer Landwirtschaft in unverantwortlicher Weise.

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