Startseite / Themen / Pestizide / Zwei Drittel der St. Galler Bäche zu stark mit Pestiziden verseucht - Industriechemikalien und Medikamente von untergeordneter Bedeutung
10.7. 2019

Zwei Drittel der St. Galler Bäche zu stark mit Pestiziden verseucht - Industriechemikalien und Medikamente von untergeordneter Bedeutung

Zwei Drittel der St. Galler Bäche zu stark mit Pestiziden verseucht - Industriechemikalien und Medikamente von untergeordneter Bedeutung

Pestizide überschreiten in zwei Drittel der St. Galler Bäche die gesetzlichen Anforderungen, im extremsten Fall um den Faktor 160. Untersucht wurden 78 kleinere Bäche im Kanton.

Erstmals hat das kantonale Amt für Wasser und Energie einige der Gewässer auch auf Medikamente und Industriechemikalien analysiert. Im Vergleich mit Pestizide waren sie deutlich weniger bedeutsam. Von den 109 identifizierten Stoffen war der Grossteil Pestizide, nämlich 74 verschiedene Giftstoffe; von den Industriechemikalien und Medikamenten waren es dagegen "nur" 35.  
Der Grossteil der Pestizide dürfte aus der Landwirtschaft stammen, aber auch Private und Gärtner seien in der Pflicht.

>> Zur kantonalen Mitteilung