Schweizer Landwirtschaft setzt zu stark auf Tierhaltung
Der Saldo-Artikel zeigt: Die Schweiz könnte ihren Selbstversorgungsgrad deutlich erhöhen, wenn mehr Ackerflächen für pflanzliche Lebensmittel statt für Tierfutter genutzt würden. Heute fliessen jedoch rund vier Fünftel der Landwirtschaftssubventionen in die Tierhaltung, während der Selbstversorgungsgrad seit 2005 von 57 auf 42 Prozent gesunken ist.
Studien zufolge könnten mit einer stärkeren Ausrichtung auf Pflanzenbau rund zwei Millionen Menschen zusätzlich ernährt werden. Gleichzeitig würden weniger Tiere, weniger importiertes Futter und geringere Ammoniakemissionen die Umwelt entlasten.
Ralph Hablützel
Stv. Geschäftsführer
«Mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie – für fruchtbare Böden, gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige Zukunft.»