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Buchhaltungsergebnisse 2001-2010: Direktzahlungen und Fremdkosten nehmen zu, Einkommen stagniert oder geht zurück

Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART hat die Entwicklung der landwirtschaftlichen Einkommen, der Direktzahlungen, der Fremdkosten und der Arbeitsverdienste nach Zonen über die letzten zehn Jahre ausgewertet. Umfassende Angaben finden sich unter www.grundlagenbericht.ch sowie hier (pdf).

Wohin geht der Konsumentenfranken

Konsumenten bezahlen für Agrar-Lebensmittel einen weit höheren Preis als die Bauern für ihre Produkte erhalten. Die Differenz zwischen Konsumenten- und Produzentenpreis beanspruchen die Verarbeiter und Verteiler der Agrarprodukte. Sie bezahlen damit die Kosten für Verarbeitung, Verpackung, Lagerung, Transport, Bereitstellung für den Konsumenten und ihren Lohn. Wie gross ist der Anteil des Landwirts bei Milch, Käse, Fleisch, Gemüse und Früchten und wie hat er sich in den letzten Jahren entwickelt?

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Braucht es noch eine Schweizer Landwirtschaft?

Wäre die Schweizer Landwirtschaft lediglich ein Teil der Wirtschaft, wäre sie heute kaum mehr der Rede wert. Noch ganze 3,5% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt, und gemessen am Bruttoinlandprodukt tritt sie mit einem Anteil von einem halben Prozent gar kaum mehr in Erscheinung.

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Brauchen wir für die Landwirtschaft den Staat?

Weil Landwirtschaft von so vielfältigem, allgemeinem Interesse ist, weil sie die Landschaft als Gemeingut nutzt und gestaltet, ist es nichts als richtig, dass der Staat die Landwirtschaft unterstützt für ihre Leistungen, die sie dort erbringt und die nicht über den Markt abgegolten werden können. Entscheidend aber ist, dass auch der Staat klare Ziele und Bedingungen setzt.

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Was ist "bäuerliche Landwirtschaft"?

Eine industrielle Landwirtschaft braucht den Staat nicht - oder nicht mehr als jede andere Industrie. Vision Landwirtschaft setzt sich dagegen für eine bäuerliche Landwirtschaft ein. In ihr liegt das Potenzial, die Qualität und Stärke der Schweizer Landwirtschaft.

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