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Pestizidcocktail in Schweizer Flüssen

April 2014

"Schweizer Flüssen sind voller Pestizide" titelte 20 Minuten Anfangs März, als die EAWAG ihre neuesten Untersuchungsresultaten zur Pestizidbelastung der Schweizer Flüsse publizierte. Besonders präsent waren Unkrautverteilgungsmittel, aber auch Fungizide und Insektizide fanden sich regelmässig. Von insgesamt rund 300 in der Schweiz eingesetzten Wirkstoffen wurden 104 in den Gewässern nachgewiesen. Die Summe aller Pestizide war in 78% der Proben grösser als der Anforderungswert der Gewässerschutzverordnung. Da Mischproben analysiert wurden, folgern die Forscher, dass die kurzfristigen Spitzenkonzentrationen teils vielfach höher liegen müssen und für einzelne Substanzen über der Grenze liegen dürften, ab der sie akut toxisch wirken. Der Grossteil der Pestizide stammt aus der Landwirtschaft.
>> EAWAG Medienmitteilung

Motivationen der Schweizer Landwirte für ökologische Massnahmen

April 2014

Positive Erfahrungen mit Naturschutzmassnahmen, Vertrauen in die Zielerreichung der unternommenen Anstrengungen und finanzielle Anreize sind die Hauptmotivationen von Schweizer Landwirten des Mittellandes für die Umsetzung von ökologischen Ausgleichsflächen. Dies zeigen qualitative Interviews bei 15 Landwirten bezüglich ihrer Haltung gegenüber dem Naturschutz.
>> mehr

Unterschätzte Wildbienen

27. März 2014

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Wildbienen und andere Wildbestäuber bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen eine entscheidende Rolle spielen. Ihre Häufigkeit und ihre Artenvielfalt haben in den letzten Jahrzehnten jedoch stark abgenommen – mit nachteiligen Auswirkungen auf die Landwirtschaft.
>> zum Faktenblatt

Pestizide: Behörden spielen Risiken herunter

19. Januar 2014

In Hunderten Lebensmittelproben fanden Kantons-Chemiker landwirtschaftliche Pestizide, die für Bienen Gift sind. Die systemischen Pestizide, die von den Pflanzen aufgenommen werden und von Innen Schadinsekten abtöten sollen, können auch dem Menschen schaden. Die EU-Behörden warnen. Die Schweizer Ämter kümmerts wenig.
>> Zum Artikel im Saldo

Zu hohe Stickstoff-Einträge vermindern die Artenvielfalt in der Schweiz

24. Januar 2014

Mithilfe von Daten aus dem Biodiversitätsmonitoring der Schweiz wurden die Auswirkung von Stickstoffeinträgen auf die Artenvielfalt von Gefässpflanzen und Moosen in Bergwiesen untersucht. Eine Abnahme der Artenvielfalt konnte bereits bei 10 bis 15 Kilogramm Stickstoff pro Hektare und Jahr nachgewiesen werden. Bisher wurde ein kritischer Grenzwert von 20 Kilogramm angenommen.

In der Schweiz werden in einigen Regionen mit über 50-60 Kilogramm N besonders hohe Stickstoff­einträge gemessen. Hauptverursacherin sind überhöhte Tierbestände der Landwirtschaft als Folge stark gestiegener Mengen importierter Futtermittel. Die Schweiz gehört zu den drei europäischen Ländern mit den höchsten Emissionen an Ammoniak, einer besonders umweltschädlichen Form von Stickstoffemissionen aus der Tierhaltung.
>> zur Studie (Englisch)

Weniger spritzen bei gleicher Ernte – geht das?

22. Januar 2014

Die Schweizer Bauern sollen die Pestizide weiter zurückfahren, ohne Ertragsausfälle zu erleiden. Der Bund arbeitet zurzeit an einem neuen Aktionsplan zum verbesserten Schutz der Natur. Die IP-Suisse-Bauern – immerhin ein Drittel aller Bauern – haben in Zusammenarbeit mit den Grossverteilern den Einsatz gewisser Spritzmittel beim Getreide schon deutlich eingeschränkt.
>> Zur News vom SRF am 22.01.2014

Wasserbedarf minimieren, Produktivität erhalten

7. Januar 2014

Ein zunehmend wärmeres Klima bedeutet für viele Landwirtinnen und Landwirte der Schweiz, dass sie ihre Kulturen zukünftig vermehrt bewässern müssen, da viele Flüsse weniger Wasser führen. Die landwirtschaftliche Produktion wird jedoch nicht wesentlich geschmälert, wenn die Zunahme des Wasserbedarfs begrenzt wird.
>> Zur Forschungsprogramms "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61)

Landwirtschaft schafft Landschaft

Dezember 2013

Der Fonds Landschaft Schweiz verwendet sein letztes Bulletin Nr. 43 für regionsspezifische definierte Massnahmen zur Pflege, Erhaltung und Aufwertung naturnaher Kulturlandschaften. Die neuen Beiträge zur Landschaftsqualität sind beschrieben.
>> zur Webseite des Fonds Landschaft Schweiz

Bevölkerung sieht Landwirtschaft in der Pflicht bei der Erhaltung der Biodiversität

2. Dezember 2013

Die Notwendigkeit, die Biodiversität zu erhalten, ist bei den Schweizerinnen und Schweizern unbestritten. Am meisten Zustimmung erhielt mit 91 Prozent die Aussage, dass die Landwirtschaft besser auf die Biodiversität Rücksicht nehmen soll. 85 Prozent wünschen sich Biodiversitätsflächen in Siedlungen. Ein Grossteil erachtet es als wichtig, sich auch persönlich für den Erhalt der Biodiversität einzusetzen. Dies zeigte eine repräsentative Umfrage.
>> zur Umfrage

Pestizide machen krank: Schweizer Umweltverbände fordern drastische Pestizidreduktion.

26. November 2013

In der Schweiz wird besonders kräftig Gift gespritzt, das sich unkontrolliert in unserer Umwelt verbreitet und zunehmend unsere Gesundheit gefährdet. Das müsse sich dringend ändern. Dazu haben die Umweltverbände eine "Anleitung zur Pestizidreduktion" mit 9 konkreten Forderungen herausgegeben. Während in den EU-Mitgliedsstaaten bereits nationale Aktionspläne zur Pestizidreduktion vor allem in der Landwirtschaft erarbeitet wurden und nun umgesetzt werden, müsse die Schweiz nun endlich auch vorwärts machen.
>> zum Forderungskatalog
>> Zum Newsletter September 2013 - Gesundheitliche Folgeschäden bewirken Sinneswandel

Schweizer Mastrinder sehen oft weder Gras noch Sonne

19. November 2013

Das Schweizer Tierschutzgesetz hat empfindliche Lücken. Wer konventionell, das heisst nach den Mindeststandards des Gesetzes produziert, der muss seinen Tieren keinen Auslauf ins Freie gewähren, Stroh im Stall ist nicht zwingend, und drei Quadratmeter pro ausgewachsenes Mastrind müssen reichen.
>>mehr

Das tägliche Gift

13. November 2013

Glyphosat ist weltweit das am häufigsten eingesetzte Unkrautvertilgungsmittel. Toxikologen warnen vor zukünftigen Gesundheitsproblemen. Hersteller dagegen bezeichnen Glyphosat als absolut unbedenklich. Das Magazin zeigt , in welchen Mengen das Gift in unseren Breitengraden eingesetzt wird. Weitere Informationen sind im Newsletter von Vision Landwirtschaft (September 2013) zu finden.
>> zum Film
>> zum Newsletter

Systemische Pestizide bringen neue Gefahren für Umwelt und menschliche Gesundheit

22. Oktober 2013

Systemisch wirkende Insektizide sind neuartige Pestizide. Sie werden von den Pflanzen, beispielsweise über eine Saatgutimpfung, aufgenommen und bekämpfen quasi von Innen alle Schädlinge, die an ihnen fressen. Damit sie ein ganzes Pflanzeleben lang wirken, müssen die Stoffe persistent sein, d.h. sie werden nur langsam abgebaut. Über die Pflanzen gelangen die Pestizide einerseits in die Nutztiere, welche sie fressen, und über den Kot auch wieder in die Umwelt. Aber auch Bienen, welche Pollen von so behandelten Pflanzen eintragen, werden geschädigt, oder ganz direkt der Mensch, welcher Gemüse isst, das mit systemischen Pestiziden behandelt worden ist. Viele der eingesetzten Stoffe sind tückische Nervengifte, die bereits in extrem geringen Dosen negative Auswirkungen auf den Körper haben.
>> zur Sendung im "Kassensturz"

Vollzugshilfe Umweltschutz in der Landwirtschaft

17. Juni 2013

Die Vollzugshilfe Umweltschutz in der Landwirtschaft wird gemeinsam vom BAFU und vom BLW herausgegeben und wurde in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Ämtern für Umweltschutz und für Landwirtschaft, der KVU (Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter der Schweiz) und der KOLAS (Konferenz der Landwirtschaftsämter der Schweiz) erarbeitet. Zur Zeit sind folgende Module publiziert: Baulicher Umweltschutz in der Landwirtschaft, Biogasanlagen, Nährstoffe und Verwendung von Düngern, Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft, Boden.
>> zu den Vollzugshilfen

Populationen der Schmetterlinge auf Wiesen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten halbiert

23. Juli 2013

Die Zahl der Wiesen-Schmetterlinge nimmt in Europa stark ab, warnt die Europäische Umweltagentur. Ein Alarmsignal - denn Schmetterlinge seien ein Indikator für die Artenvielfalt und die Gesundheit der Ökosysteme. Die Intensivierung der Landwirtschaft führt nach Einschätzung der Umweltagentur zu arten- und blütenarmen Grünflächen, die nahezu wertlos für die Artenvielfalt seien. In höheren Lagen verbuschten artenreiche Wiesen und gingen dadurch als Lebensraum verloren. Dazu komme, dass Schmetterlinge sehr empfindlich auf Pestizide reagierten.
>> zum Bericht in Englisch

Neonicotinoide: Schweiz schliesst sich EU an

29. April 2013

Die EU verbietet ab dem 1. Dezember 2013 für zwei Jahre den Einsatz von Neonicotinoiden, weil sie im Verdacht stehen, Bienen zu schädigen. Die Schweiz zieht mit.
>> zum Artikel

Wie profitieren die Landwirte von der Biodiversität?

15. April 2013

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bauernverband beantwortet das Forum Biodiversität diese Frage in sieben Artikeln anhand Themen wie Bodenfruchtbarkeit, genetische Vielfalt und Nützlinge.
>> zu den Artikeln

Stickstoffausstoss: Grosses Reduktionspotenzial in der Landwirtschaft

11. April 2013

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) publizierte in einer Studie die geschätzten Stickstoffflüsse der Schweiz im Jahr 2020, verglichen mit den Jahren 1994 und 2005. Während die Emissionen des Verkehrs abnehmen, nehmen die Importe über die Futtermittel und die Nahrungsmittel zu. Die Schweiz hat sich international verpflichtet, bis 2020 den Stickstoffausstoss zu reduzieren. Die Studie zeigt, dass diese Reduktionsziele nicht erreicht werden. Vornehmlich in der Landwirtschaft sind aber noch beträchtliche Reduktionspotenziale vorhanden.
>> Zur Medienmitteilung des BAFU

Hoher Pestizideinsatz für Froschsterben mitverantwortlich

24. März 2013

Für die Schweizer Landwirtschaft sind derzeit 2015 Pestizide mit 398 Wirkstoffen zugelassen. Eine neue Studie von Deutschen und Schweizer Forschern zeigt, dass dieser unüberblickbare Cocktail an Giftstoffen, die jedes Jahr allein in der Schweiz zu Hunderten von Tonnen in die Umwelt ausgebracht werden, die Amphibien viel mehr schädigt als bisher angenommen und für das grosse Froschsterben wesentlich mitverantwortlich sein dürfte. Da sich viele Amphibien über das Jahr im Landwirtschaftsland aufhalten, werden sie regelmässig direkt besprüht mit den unzähligen Giftstoffen. Über die kombinierte Wirkung ist noch kaum etwas bekannt. Aber bereits einzeln wirken die Stoffe für den Grossteil der Amphibien letal. Zur Überraschung der Forscher gingen sogar in einer zehnfachen Verdünnung gegenüber der üblichen Ausbringungsmenge bei einigen Produkten 40% der Tiere nach wenigen Tagen ein.
>> Das grosse Froschsterben (SonntagsZeitung)

Gesundheitsschädigende Herbizideinsätze

10. Oktober 2012

In Argentinien hat der Soja-Anbau in sehr starkem Ausmass zugenommen, und damit u.a. auch der Einsatz des Herbizids Glyphosate. Dies hat tragische gesundheitliche Folgen: In der Bevölkerung in den Sojaanbaugebieten stieg die Rate von Fehlgeburten, Kindern mit Missbildungen und die von Krebs, wie der "Schweizer Bauer" in einer Reportage berichtet. Im Artikel in der Landwirtschaftszeitung nicht erwähnt wird, dass auch in der Schweiz der Einsatz von Glyphosate laufend zunimmt und heute in einem Grossteil der Oberflächengewässer und vielfach auch im Grundwasser nachgewiesen werden kann. Besonders störend ist dabei, dass das vorsorgliche Abspritzen von Feldern immer mehr zum Standard wird. Stichproben von Vision Lanwirtschaft ergaben, dass im Herbst mehr als die Hälfte der mit Glyphosat abgespritzten Felder keine Behandlung benötigt hätten. Diese Praxis ist nicht nur für die Umwelt und die menschliche Gesundheit problematisch, sondern züchtet auch resistente Unkräuter heran.
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Nervengift Clothianidin wird im Maisanbau weiterhin zugelassen

9. Oktober 2012

Mit der Motion Graf 09.3318 «Schutz der Bienen, Verbot des Nervengiftes Clothianidin als Pflanzenschutzmittel» wurde der Bundesrat beauftragt, die Zulassung von Clothianidin und die Form der Anwendung erneut zu überprüfen. Der vorliegende Bericht wurde in Erfüllung dieses Auftrags erstellt. Das BLW kommt nach der Reevaluation erneut zum Schluss, dass unter den in der Schweiz geltenden Rahmenbedingungen und der heutigen wissenschaftlichen Kenntnissen die Aussaat von gebeiztem Mais Vorteile gegenüber der Spritzung mit Insektiziden aufweist und keine unannehmbaren Risiken für die Umwelt darstellt - für Vision Landwirtschaft aus verschiedenen Gründen ein ausgesprochen fragwürdiger Entscheid.
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Neonikotinoide: Die Pestizide machen Bienen orientierungslos

Eine der Ursachen für das Bienensterben sind Neonicotinoide in Pflanzenschutzmitteln. Diese extrem toxischen Insektizide sind in der Schweizer Landwirtschaft im Gegensatz zu anderen Ländern noch immer generell zugelassen. Wie das Insektizid auf das Nervensystem von Bienen und Hummeln wirkt, haben Forscher Anfangs April 2012 in der Online-Ausgabe des US-Fachblatts Science publiziert: Neonikotinoide machen schon in kleinsten Konzentrationen Bienen orientierungslos. Die Ergebnisse erregen insofern Aufsehen, als sie erstmals beweisen, dass Pestizide auch weit unter der letalen Dosis verheerende Folgen haben können.

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Ökobilanz Fleisch: Herkunft und Produktion unter der Lupe

13. September 2012

In einer neuen Studie vergleicht Forschungsanstalt Agroscope erstmals die Ökobilanzen von unterschiedlich erzeugtem Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch aus der Schweiz und dem Ausland. Das Ergebnis: es kommt vielmehr darauf an, wie produziert wird, als wo.
>> zu den Vorträgen

Pestizide und Bienen: Tests mit falschen Ergebnissen

9. Juli 2012

Die Zeitung "Le Monde" erhebt schwere Vorwürfe zu den Test zur Überprüfung des Einflusses von Pestiziden auf Bienen: Insektizide, die nur 49% der Bienen töten, gelten als "risikoarm". Zudem erfasse die Testanordnung das Verhalten der systemisch-wirkenden Insektizide nur ungenügend, die Versuchsflächen seien zu klein, die Tests würden durch die Pflanzenschutzmittelindustrie gesponsert und die Wissenschaftler seien in einem Interessenkonflikt, weil sie mehrheitlich im Sold der Industrie stehen, gestanden haben oder zukünftig stehen würden.
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Soja: Schweizer Milch- und Fleischüberschüsse auf Kosten brasilianischer Urwälder

30. und 31. Juli 2012

In einer kleinen Serie stellt Radio DRS im Echo der Zeit das Thema Soja ins Zentrum und zeigt Hintergründe einer fragwürdigen Entwicklung. Die Schweizer Landwirtschaft "bewirtschaftet" zur Fütterung ihrer (zu) hohen Tierbestände immer mehr Ackerland im Ausland, v.a. im brasilianischen Urwaldgebiet Mato Grosso, insgesamt mittlerweile etwa so viel wie die Ackerfläche im eigenen Land. Damit trägt sie zur Zerstörung bisher unberührter Ökosysteme bei und bedrängt die lokale kleinbäuerliche Landwirtschaft - um letztlich bei uns Überschüsse auf Rekordniveau zu produzieren und immer tiefere Milchpreise zu lösen.
>> Sendung 30.7.12
>> Sendung 31.7.12


Zahl der Feldvögel hat sich in als Folge der immer intensiveren Landwirtschaft halbiert

Der Vogelbestand auf Feldern, Wiesen und Weiden in Europa ist insgesamt gemäss einer neuen Studie in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Seit 1980 sei in der Europäischen Union jede zweite Vogel in der Agrarlandschaft verschwunden. Die Ursache liege in der immer intensiveren Landwirtschaft, eine Entwicklung, die durch den Anbau von Energiepflanzen in den letzten Jahren noch verstärkt wurde. "Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist", sagte die BfN-Präsidentin Beate Jessel. Der Vogelbestand gilt als guter Hinweis darauf, wie es um die biologische Vielfalt insgesamt steht.
>> weiterlesen (Spiegel online)


Die Klimabauern vom Flaachtal

Elf Landwirte im Zürcher Weinland wollen in den kommenden fünf Jahren zu den klimafreundlichsten der Schweiz werden. Damit zeigen sie neue Wege in die Zukunft einer klimafreundlichen Landwirtschaft.
Das Ziel der Interessengemeinschaft Agro CO2ncept Flaachtal ist eine Reduktion des CO2-Ausstosses um 40% und gleichzeitig eine 20% höhere Wertschöpfung durch den Verkauf klimaschonender Produkte. Im Zentrum steht die Perfektion des pfluglosen Anbaus, welcher deutlich weniger Diesel benötigt und zugleich zum Humusaufbau und damit zur Einlagerung von CO2 im Boden beiträgt. Dabei soll auch die bisherige grosse Schwachstelle des pfluglosen Anbaus geknackt werden. Die Landwirte wollen zeigen, dass die Methode auch ohne den Einsatz von Totalherbiziden funktioniert. Obwohl die Landwirtschaft ein hohes Potenzial zur Reduktion klimaschädlicher Gase hat, sind leider im Vorschlag des Bundesrates zur zukünftigen Agrarpolitik 2014-17 keine regulären Leistungsbeiträge zur Unterstützung klimaschonender Anbauweisen vorgesehen. Vision Landwirtschaft setzt sich dafür ein, dass dies geändert wird und anstelle der nutzlosen "Versorgungssicherheitsbeiträge" in Milliardenhöhe u.a. solche zukunftsweisenden Anbauweisen im Bereich Klimaschutz gezielt mit Direktzahlungen unterstützt werden können.
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Biodiversitätsstrategie Schweiz vom Bundesrat verabschiedet

Bundesrat hat die Strategie Biodiversität Schweiz am 25. April 2012 angenommen. Damit hat ein langjähriger, intensiver Prozess, der zwischendrin nahe am Scheitern war, unter breiter Mitwirkung einen wichtigen Zwischenschritt erreicht. Ein Aktionsplan soll bis Mitte 2014 die Ziele konkretisieren und Massnahmen ausarbeiten mit allen betroffenen Partnern.

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Zu viel Antibiotika in den Schweizer Ställen führt zu multiresistenten Keimen

Unter dem Druck, möglichst kostengünstig zu produzieren, wird auch bei uns tonnenweise Antibiotika eingesetzt. "Völlig unnötig, denn es ginge auch mit weniger." meint die "Rundschau" auf SF. Die Folge: Immer mehr Bakterien, die von Nutztieren in der Landwirtschaft stammen, sind gegen fast alle Antibiotika resistent. Eine dreiteilige, sehenswerte Serie der Rundschau vom März 2012 leuchtet die beunruhigende Situation der resistenten Keime aus der Landwirtschaft aus, fragt, wer dafür verantwortlich ist und wer davon profitiert. Und welche Alternativen zur heutigen Praxis möglich wären. Der Kassensturz doppelte am 20.3.2012 gleich nach mit einem Beitrag über gefährliche Keime auf Schweizer Poulet.

>> zu den Rundschau-Sendungen
>> zur Kassensturz-Sendung
>> Sendung "Espresso" zum Thema

Produktion und Konsum nachhaltig gestalten

Die gegenwärtige Fleisch- aber auch Milchproduktion in der Schweiz basiert auf dem Import grosser Mengen von Futtermitteln – täglich rund 3000 Tonnen. Ihr Anbau beansprucht im Ausland eine Fläche von mehr als 200'000 Hektaren, fast so viel wie die offene Ackerfläche der Schweiz.

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