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Biodiversitätsstrategie Schweiz vom Bundesrat verabschiedet

Bundesrat hat die Strategie Biodiversität Schweiz am 25. April 2012 angenommen. Damit hat ein langjähriger, intensiver Prozess, der zwischendrin nahe am Scheitern war, unter breiter Mitwirkung einen wichtigen Zwischenschritt erreicht. Ein Aktionsplan soll bis Mitte 2014 die Ziele konkretisieren und Massnahmen ausarbeiten mit allen betroffenen Partnern.

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Zu viel Antibiotika in den Schweizer Ställen führt zu multiresistenten Keimen

Unter dem Druck, möglichst kostengünstig zu produzieren, wird auch bei uns tonnenweise Antibiotika eingesetzt. "Völlig unnötig, denn es ginge auch mit weniger." meint die "Rundschau" auf SF. Die Folge: Immer mehr Bakterien, die von Nutztieren in der Landwirtschaft stammen, sind gegen fast alle Antibiotika resistent. Eine dreiteilige, sehenswerte Serie der Rundschau vom März 2012 leuchtet die beunruhigende Situation der resistenten Keime aus der Landwirtschaft aus, fragt, wer dafür verantwortlich ist und wer davon profitiert. Und welche Alternativen zur heutigen Praxis möglich wären. Der Kassensturz doppelte am 20.3.2012 gleich nach mit einem Beitrag über gefährliche Keime auf Schweizer Poulet.

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Neonikotinoide: Die Pestizide machen Bienen orientierungslos

Eine der Ursachen für das Bienensterben sind Neonicotinoide in Pflanzenschutzmitteln. Diese extrem toxischen Insektizide sind in der Schweizer Landwirtschaft im Gegensatz zu anderen Ländern noch immer generell zugelassen. Wie das Insektizid auf das Nervensystem von Bienen und Hummeln wirkt, haben Forscher Anfangs April 2012 in der Online-Ausgabe des US-Fachblatts Science publiziert: Neonikotinoide machen schon in kleinsten Konzentrationen Bienen orientierungslos. Die Ergebnisse erregen insofern Aufsehen, als sie erstmals beweisen, dass Pestizide auch weit unter der letalen Dosis verheerende Folgen haben können.

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Produktion und Konsum nachhaltig gestalten

Die gegenwärtige Fleisch- aber auch Milchproduktion in der Schweiz basiert auf dem Import grosser Mengen von Futtermitteln – täglich rund 3000 Tonnen. Ihr Anbau beansprucht im Ausland eine Fläche von mehr als 200'000 Hektaren, fast so viel wie die offene Ackerfläche der Schweiz.

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