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Medienecho zur agrarpolitischen Botschaft Bundesrat

1.2.2012

 

Nicht nur zwischen den verschiedenen Interesseorganisationen gehen die Meinungen zu den bunderätlichen Vorstellungen Agrarpolitik 2017 auseinander, sondern auch innerhalb der Bauernschaft. Die Medien haben entsprechend stark unterschiedliche Akzente gesetzt. Die hauptsächlichen Diskussionslinien aus bäuerlicher Sicht besonders gut auf den Punkt gebracht hat das Echo der Zeit vom 1. Februar 2012:
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Differenziert hat auch die NZZ über das bundesrätliche Vorhaben berichtet:
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Sowohl die Forderungen für eine noch höhere Produktion wie auch die ökologischen Anliegen fanden überall - zustimmend oder ablehnend - Gehör. Kaum thematisiert hingegen wurden die Anliegen aus dem Berggebiet für einen besseren Ausgleich der Erschwernisse. Die Medienunterlagen von Vision Landwirtschaft finden Sie hier.

BauernZeitung: Mit Leistungszahlungen die Wertschöpfung erhöhen

16.12.2011

 

Mit den bisherigen vorwiegend pauschalen Direktzahlungen sei der Landwirtschaft wenig geholfen, meint Andreas Bosshard, Geschäftsführer von Vision Landwirtschaft in einem Meinungsbeitrag. Profitieren davon würden fast nur die vorgelagerten Stufen statt die Bauern, zudem würden die Zahlungen die Produktion verteuern und die Umweltleistungen mindern. Sie müssten deshalb konsequent in Leistungszahlungen umgelagert werden, was beim Vorschlag des Bundesrates noch bei weitem nicht der Fall sei.

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St. Galler Tagblatt: Gegen den Reformstau in der Agrarpolitik

29.11.2011

 

Vision Landwirtschaft wirft dem Schweizer Bauernverband vor, dass er sich mit seiner Reformblockade selbst innerhalb der Landwirtschaft immer mehr isoliere.

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SonntagsZeitung: Fokus-Dossier zur "Bauernfalle"

27.11.2011

 

Die geplanten Agrarreformen des Bundesrats geraten immer stärker in die Kritik: Laut einer Studie des Vereins Vision Landwirtschaft sollen 1,6 Milliarden der jährlichen Direktzahlungen in der Höhe von 2,8 Milliarden Franken nicht an Leistungen für die Allgemeinheit geknüpft werden. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse spricht von einem Sparpotenzial von mehreren Hundert Millionen Franken.

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>> Medienmitteilung zur Studie

NZZaS: "Bauernfunktionäre stecken Kopf in den Sand"

13.11.2011

Die Bauern sind sich uneinig über die Zukunftsstrategie für die Schweizer Landwirtschaft. Während die konservative Bauernlobby um den Schweizer Bauernverband und die SVP für mehr staatliche Steuerung der landwirtschaftlichen Produktion und wieder mehr Marktabschottung kämpfen, wenden sich progressive Bauernkreise wie die IP-Suisse oder die Agrarallianz von der rückwärtsgewandten Strategie ab. Sie sehen die Zukunft der Landwirtschaft in mehr Qualität, mehr Kreativität und weniger Massenprodukten. Und erhalten breite Unterstützung aus der Wirtschaft, von Grossverteilern und Konsumentenvertretern.

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Forschungsanstalt Tänikon, ART-Bericht 749: Milchbetriebe aus dem Schweizer Berggebiet produzieren intensiver und deshalb deutlich teurer als vergleichbare Betriebe in Österreich.

8.11.2011

Die neueste ART-Studie zeigt, dass die Milchproduktionskosten im Schweizer Berggebiet 70–85% höher liegen als bei vergleichbaren Betrieben in Österreich. Die Produkterlöse und Direktzahlungen, die in der Schweiz viel höher sind, können diesen Kostennachteil nicht ausgleichen. Die Österreichischen Betriebe erreichen deshalb ein höheres Einkommen und dies bei tieferen Lebenshaltungskosten. Neben dem höheren Preisumfeld liege der Hauptgrund im höheren Einsatz von Produktionsmitteln bei Gebäuden, Maschinen, Futter und Arbeit. Gemäss einer anderen ART-Studie bewirtschaften die Schweizer Betriebe viel intensiver, mit deutlich höheren Schnittfrequenzen im Grünland und deutlich höherem Energie- und Düngereinsatz als ihre Kollegen in Österreich. Schweizer Betriebe könnten gemäss der Studie ihr Einkommen mit Kostensenkungen und damit einer De-Intensivierung der (zu) intensiven Grünlandbewirtschaftung verbessern. Eine weniger intensive Produktion würde auch der Umwelt helfen.

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SALDO: Schweizer Landwirtschaft: Viel höherer Pestizidverbrauch als in Nachbarländern

26.10.2011

Pestizidprobleme der Schweizer Landwirtschaft sorgten in den letzten Monaten regelmässig für Schlagzeilen. Der SALDO-Artikel fasst die Situation zusammen und weist darauf hin, dass in der Schweiz mit ihrem viel intensiveren Produktionsniveau deutlich mehr Pestizide versprüht werden als im umliegenden Ausland. Als Hauptgründe werden die hohen Produzentenpreise genannt, dank welchen die Kosten für die Pestizide relativ wenig zu Buche schlagen, sowie gravierende Lecks bei den Kontrollen. Der vielgelobte Ökologische Leistungsnachweis der Schweizer Landwirtschaft bewirkt damit im Bereich Pestizide so gut wie nichts. Der Bauernverband lehnt schärfere Auflagen und bessere Kontrollen ab, sie würden die Produktion verteuern.

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NETZ Natur: Aus dem Leben der Schweizer Kuh

13.10.2011

Sie gehört zur Schweiz wie Matterhorn und Edelweiss. Die Kuh ist unser Nationaltier. Doch wie leben Kühe jenseits des Klischees? NETZ Natur zeigt, wie glücklich Kühe heute in der Schweiz wirklich sind.

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Schweizer Bauer: Wiesenmilch ist in den Regalen erhältlich

5.10.2011

Nach monatelanger Vorbereitung lancieren IP-Suisse und die Detailhändlerin Migros in dieser Woche die Wiesenmilch.

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Tages-Anzeiger: Die Milchkuh wird zur Milchmaschine

12.10.2011

Die Zucht auf immer höhere Milchleistungen und ein immer höherer Kraftfuttereinsatz schadet der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Milchkühe. Was der Artikel nicht sagt: Dis so produzierte Milch ist nicht nur teurer in der Produktion sondern auch weniger gesund als Milch aus Heu und Gras bei mittlerem Leistungsniveau.

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Tages-Anzeiger: Artenschwund in der Schweiz infolge zu intensiver Landwirtschaft besonders hoch

12.10.2011

In der Schweiz produziert die Landwirtschaft besonders intensiv. Der hohe Einsatz an Dünger und Pestiziden führt zu einem Artenschwund, der stärker ist als in den meisten anderen 48 Länder, die in einer umfangreichen Studie miteinander verglichen wurden.

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Luzerner Zeitung: Alarmierend: Pestizid in Fliessgewässern

9.8.2011

An 46 Standorten in den Kantonen Luzern und Aargau wurde nach Rückständen von Pflanzengift gesucht. Überall mit positivem Resultat.

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10 vor 10: Krach auf der Alp

5.8.2011

Heurechen war gestern, sagen sich immer mehr Bergbauern und verwenden Heubläser für die mühsame Ernte. Doch die dröhnenden Bläser sind umstritten und gehen Wanderern und Bikern auf die Nerven. Möglichweise gefährden sie gar die Pflanzenvielfalt auf den Bergweiden.

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10 vor 10: Angus-Beef von der Alp

3.8.2011

Im Rahmen der kulinarischen Sommerserie hat «10vor10» einen Angus-Rind-Produzenten in der Schweiz besucht. Auf über 2000 Metern über Meer grasen die Tiere in der freien Natur. Doch ganz ohne importiertes Kraftfutter kommt auch dieser Produzent nicht aus. Die «Erklärung von Bern» kritisiert den Futterimport.

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Tages-Anzeiger: Biobauern bangen um den Ruf der Landwirtschaft

3.8.2011

Unkrautvertilger in Bächen, verbotene Insektizide auf Äckern: Biobauern fürchten, dass die Konsumenten das Vertrauen in die heimische Produktion verlieren.

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BeobachterNatur: Bauernstreit um Subventionen

2.8.2011

Wie viele Nutztiere erträgt das Berggebiet? Um diese Frage ist eine heftige Auseinandersetzung entbrannt.

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ProNatura: Mythos ökologische Schweizer Landwirtschaft

24.6.2011

Im Zusammenhang mit der Reform des Direktzahlungssystems, dessen Vernehmlassung Ende Juni 2011 ablief, übt Pro Natura scharfe Kritik an der Landwirtschaftspolitik. In einem umfangreichen Mediendossier präsentiert die grösste Schweizer Naturschutzorganisation Zahlen, Fakten und Forderungen, wie sie im Weissbuch von Vision Landwirtschaft aufgearbeitet wurden. Erstmals bricht ProNatura nun auch öffentlich mit dem Schweizer Bauernverband SBV und wirft ihm eine destruktive Rolle vor, die eine zukunftsfähige, nachhaltige Landwirtschaft behindere. Zudem gefährde der SBV mit seinen unhaltbaren Forderungen für höhere Pauschalzahlungen das Agrarbudget.

>> Mediendossier Deutsch
>> Mediendossier Französisch

NZZ: "Prügel für bundesrätliche Agrarpolitik"

28.6.2011

Mit ihrer aussergewöhnlich guten Lobby schaffen es die Bauern immer wieder, die Gemüter in die für sie richtige Richtung zu bewegen. Nun geht der Streit um die künftige Agrarpolitik des Bundes los.

Bemerkung zum Artikel:
"SBV und "Bauern" werden durch den ganzen Artikel fraglos als Synonyme behandelt. Dem ist keineswegs so. Zahlreiche andere wichtige Bauernorganisationen, beispielsweise IP-Suisse, BioSuisse oder die Kleinbauernvereinigung, sind dezidiert anderer Meinung als der SBV, kamen aber mit keinem Wort zum Zug.

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Bauernzeitung: "AP 14-17: Vision Landwirtschaft bemängelt Umsetzung"

28.6.2011


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Economiesuisse: "Agrarpolitik 2014–2017 setzt auf Sicherung der Einkommen statt auf Verfassungsziele"

27.06.2011

Economiesuisse begrüsst die grundsätzliche Neuausrichtung der Agrarpolitik, die Entschädigungen an die Landwirtschaft stärker nach gesellschaftlichen Leistungen auszurichten. Der aktuelle Vorschlag des Bundesrats zur Agrarpolitik wird den eigenen Ansprüchen jedoch nicht gerecht.

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>> Dossier: "Direktzahlungssystem für die Landwirtschaft: Ziele verfehlt" (PDF)

Reaktionen zur Position von economiesuisse in weiteren Medien:

>> Artikel "Schweizer Bauer"
>> Artikel "Cash"

Schweizer Bauer: Interview mit Andreas Bosshard, Geschäftsführer Vision Landwirtschaft

25.6.2011

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